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Bürgerbeteiligung zur Hanauer Vorstadt: Online-Befragung bis Ende November

Bürgerbeteiligung zur Hanauer Vorstadt: Online-Befragung bis Ende November
Stadtplanungsspaziergang durch die Hanauer Vorstadt: Auch die Aufwertung der Kinzig als Aufenthalts- und Erholungsraum wurde diskutiert – einschließlich Fragen zu Beleuchtung, Aufenthaltsqualität, Renaturierung und zum Hochwasserschutz. Foto: Stadt Hanau / Moritz Göbel

Das Stadtquartier rund um die Hanauer Vorstadt zwischen dem Heinrich-Fischer-Bad in der Eugen-Kaiser-Straße und dem Amtsgericht an der Nußallee wird entwickelt.

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger nahmen nun an einem rund zweistündigen Planungsspaziergang teil, zu dem die Stadt im Rahmen der Erarbeitung der städtebaulichen Vorstudie eingeladen hatte.

Vor allem Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Viertel und den angrenzenden Stadtteilen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über den Stand der Planungen zu informieren und eigene Anregungen einzubringen. "Die Hanauer Vorstadt bietet große Chancen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung", so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD) bei dem Planungsspaziergang. Geführt wurde dieser von Mitarbeiterinnen des Hanauer Stadtplanungsamt und vom Dortmunder Planungsbüro "scheuvens + wachten plus", das die städtebauliche Vorstudie im Auftrag der Stadt erarbeitet. Projektleiterin Marie Menne, Jonas Wiengarn und Susann Bombach stellten an mehreren Stationen die bisherigen Ergebnisse vor und luden die Teilnehmenden zur Diskussion ein. Ziel des Spaziergangs war es, Impulse und Hinweise für die weiteren Arbeitsschritte zu sammeln.

Die Bürgerinnen und Bürger brachten zahlreiche Ideen und Anregungen ein: So wurde etwa die Aufwertung der Kinzig als Aufenthalts- und Erholungsraum diskutiert – einschließlich Fragen zu Beleuchtung, Aufenthaltsqualität, Renaturierung und zum Hochwasserschutz. Auch die Nachverdichtung im Quartier und die Sicherstellung der damit verbundenen sozialen Infrastruktur – etwa Schulen, Kitas und Nahversorgung – standen im Fokus. Weitere Themen waren neue Fuß- und Radwegeverbindungen, der bestehende Parkdruck, die Verkehrssituation im Straßenzug Hanauer Vorstadt sowie die als unbehaglich empfundene Unterführung an der Kinzig.

"Solche Rückmeldungen sind für uns sehr wertvoll", betonte Bürgermeister Dr. Bieri. "Die Bürgerinnen und Bürger kennen ihr Quartier am besten. Gemeinsam können wir die Hanauer Vorstadt zu einem lebendigeren Stadtviertel weiterentwickeln, das Wohnqualität, soziale Vielfalt und Naturerleben miteinander verbindet."

Noch bis Ende November besteht die Möglichkeit, sich digital unter www.zukunft-hanau.de zu beteiligen. Alle dort eingereichten Ideen werden vom Planungsbüro ausgewertet und fließen nach Abwägung in das städtebauliche Konzept ein, das Anfang 2026 fertiggestellt werden soll.

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Das Stadtquartier rund um die Hanauer Vorstadt zwischen dem Heinrich-Fischer-Bad in der Eugen-Kaiser-Straße und dem Amtsgericht an der Nußallee wird entwickelt: Die Stadt Hanau hatte zum Planungsspaziergang eingeladen.

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Start des Stadtplanungsspaziergangs durch die Hanauer Vorstadt war am Heinrich-Fischer-Bad, Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri begrüßte rund 40 Interessierte.

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Stadtplanungsspaziergang durch die Hanauer Vorstadt: Auch die Aufwertung der Kinzig als Aufenthalts- und Erholungsraum wurde diskutiert – einschließlich Fragen zu Beleuchtung, Aufenthaltsqualität, Renaturierung und zum Hochwasserschutz.

Fotos: Stadt Hanau / Moritz Göbel

Kommentare

1
Wotan
5 monate vor
Es soll direkt an der Kinzig gebaut werden. Wie war das mit Hochwasserschutz, Retentionsraum und Biotop-Vernetzung? Alles egal, Hauptsache Bauen, noch mehr Verdichten, noch mehr Menschen, noch weniger Grün.
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