Schwerpunktmäßig handelte es sich um 35 Geschwindigkeitsverstöße. Darüber hinaus wurden fünf Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie ein Verstoß wegen unerlaubter Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt geahndet. Einer Zivilstreife der Operativen Einheit Bundesautobahn fiel im Kontrollzeitraum am Dienstagabend auf der Landesstraße 3308 in Hanau ein BMW mit AB-Kennzeichen auf, der augenscheinlich zu schnell unterwegs war. Bei der Nachfahrt zwischen Hanau und Kahl am Main (Landkreis Aschaffenburg) stellten die Ordnungshüter mittels eingebauter Videotechnik fest, dass der 29-Jahre alte BMW-Fahrer die auf der Strecke vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten mehrfach missachtete. Bei einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zeigte das Messgerät 173 Stundenkilometer an.
In einer 60er-Zone soll der Fahrer mit 156 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. Aufgrund der Geschwindigkeitsverstöße kommen nun 1.400 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Fahrerlaubnisregister sowie mehrere Monate Fahrverbot auf ihn zu. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit, fehlende Sicherung durch den Sicherheitsgurt sowie Ablenkung durch Mobiltelefone erhebliche Unfallrisiken darstellen. Auch weiterhin wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen, um so für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen im Polizeipräsidium Südosthessen zu sorgen.


