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Hanau: Jochen Dohn (DIE LINKE) will Oberbürgermeister werden

Hanau: Jochen Dohn (DIE LINKE) will Oberbürgermeister werden
Von links: Jochen Dohn, Matthias Okon, Emine Pektas und Birgit Schlage.

Am vergangenen Samstag versammelten sich die Mitglieder des Stadtverbandes Die Linke Hanau, um wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr zu treffen. Das Gremium sprach sich einstimmig für einen Antritt bei der Oberbürgermeisterwahl aus und kürte, ebenfalls einstimmig, den derzeitigen Fraktionsvorsitzenden von DIE FRAKTION Hanau, Jochen Dohn zum Kandidaten.

In seiner Bewerbungsrede wies Dohn deutlich auf die große Bedeutung einer starken Opposition innerhalb des Hanauer Stadtverordneten hin.  Er betonte, dass es sein Ziel sei, gerade für jene Menschen einzutreten, die sich nicht gehört und ausgegrenzt fühlen. Laut Dohn sei es an der Zeit, dass in Hanau Politik für die Menschen gemacht wird, die jeden Euro mehrfach umdrehen müssen, die Angst vor Armut, Wohnungslosigkeit und steigenden Lebensmittelpreisen haben. Auch liege ihm das Thema Klimaschutz am Herzen, weshalb er plane, verstärkt sich den soziale auch um ökologische Themen zu kümmern.

Im Anschluss fand die Listenaufstellung zur Kommunalwahl statt. Die Linke versammelt auf ihrer Liste Personen, die insgesamt die Hanauer Stadtgesellschaft sowie die einzelnen Stadtteile gut repräsentieren.

Zu den vier Spitzenkandidaturen wählte Die Linke auf Platz 1, Jochen Dohn. Ihm folgen auf Platz 2 die Stadtverordnete und Vorsitzende des Stadtverbandes, Emine Pektas, und auf Platz 3 die ehemalige Kreistagsabgeordnete Birgit Schlage. Auf Platz 4 folgt Stadtverbandsvorsitzender Matthias Okon, der den Bürgerinnen und Bürgern noch als Hanauer Bundestagskandidat in Erinnerung sein dürfte.

Die beiden Vorsitzenden Stadtverbandes gaben die Marschrichtung für die nächsten Monate im Kommunalwahlkampf vor: „Wir haben es heute geschafft eine starke und breit gefächerte Liste aufzustellen. Jetzt geht’s daran, unsere Themen zu platzieren und auf die Straße und in die Briefkästen zu bringen. Hanau steht für Vielfalt und Lebensfreude. Dementsprechend werden wir entschlossen für die Interessen der Mehrheit der Hanauerinnen und Hanauer eintreten und eine starke Gegenstimme zu den rechten Kräften sein, die sich anschicken auch in unserer Heimatstadt zu kandidieren.“

dohndielinke asz

Von links: Jochen Dohn, Matthias Okon, Emine Pektas und Birgit Schlage.

Kommentare

1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Na wenn Gießen mal kein Eigentor war!
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1
Peter p
5 monate vor
Es würde für den Anfang reichen, wenn Die Linke den Antisemitismus in den eigenen Reihen bekämpft.
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8
wo
5 monate vor
Lassen Sie mich raten, für Sie fängt „Antisemitismus“ schon an, wenn man nicht möchte, dass Tausende Kinder durch Luftangriffe getötet werden?
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2
Uk
5 monate vor
Ne der fängt bereits da an wo israelische Jugendliche und Familien bei einem Festival überfallen, vergewaltigt, getötet oder verschleppt wurden. Und die achso tollen Palestinenser haben sogar mitgemacht, zivile Menschen, nicht nur HAMAS Terrroristen haben dabei mitgemcht! Genau wie damals in der Nazeit! Und danach haben sie gefeiert.
Sagen Sie mal, wie geistig tief gestapelt muss man sein, um das nicht zu sehen? Wenn Sie die Palestinenser so lieben, ziehen Sie doch einfach um und bleiben Sie da. Menschen, die Mörder und deren Unterstützer verteidigen, machen sich mut schuldig. SIE machen sich mitschuldig daran, das mittlerweile in deutschen Universitäten und auf offener Strasse WIEDER Juden verfolgt,misshandelt, ausgeschlossen werden. Als damals Bomben auf Deutschland geworfen wurde, war das villkommen richtig, denn man hat diesen Anrisemitismus nie aus ihren Köpfen bekommen, aber mir scheint, ihre Verwandten haben Glück gehabt zu überleben, geistig aber haben sie sich nicht weiter entwickelt! Gute Besserung!
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Ruffty
5 monate vor
Nur mal zur Richtigstellung: Die Bomben fielen auf Deutschland, nachdem deutsche Bomber zivile Ziele angegriffen hatten. Das hatte militärische Gründe, nicht die von Ihnen genannten.

Ob eines oder beides "richtig" war, darüber lässt sich trefflich streiten.
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9
Ruffty
5 monate vor
Euch Ritzeroten geht's doch überhaupt nicht um Kollateralschäden der israelischen Säuberungsaktion im Gaza.
Pure Heuchelei.

P.S.: Die davon Betroffenen sind übrigens Araber und damit auch Semiten.
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Franz
5 monate vor
Nennen Sie doch bitte ein Beispiel für Antisemitismus bei der Linken in Hanau.
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9
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Was unterscheidet eigentlich die Linke in Hanau von den Linken im restlichen Land?
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1
Uk
5 monate vor
Die laufen doch bei den Demos gegen Israel ganz vorne mit, wenn die Linke sich davon nicht abgrenzen kann, sind sie unwählbar und sollten wegen Hass und Hetze auch genauestens überwacht werden.
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11
Ruffty
5 monate vor
Kann doch gar nicht sein:-) Antisemitismus ist eine grundsätzlich rechte Straftat und wird in der Kriminalstatistik auch seit Schwesig und Faeser entsprechend geführt. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
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10
pflegedienende
5 monate vor
Merkwürdig, daß die kränkelnde Gesundheitsversorgung den Kommunalpolitikern so unwichtig ist. Hanau ist seit dem Wegfall anderer Notfallaufnahmen die zentrale Stelle für Notfälle des Umkreises. Das Hanauer Krankenhaus ist eine zentrale Anlaufstelle für Patienten der ganzen Gegend. Man sollte denken, daß die Kommunalpolitik der Klinik die angemessene Aufmerksamkeit zukommen läßt. Stattdessen tummeln sich alle Kommunalpolitiker auf einem ganz begrenzten Ausschnitt der kommunalen Aufgaben.

Auch eine Art von Staatsversagen. Die Kommunalpolitiker benehmen sich wie Einzelhändler, die nur noch bei den Süßwaren konkurrieren während die Grundnahrungsmittel verrotten.

(Den Wohnungsmarkt möchte ich natürlich nicht mit der Süßwarenabteilung vergleichen. Von mir aus jede andere Abteilung. Das Prinzip sollte klar sein. Die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt ist nicht so neu, die Knappheit bei der Krankenversorgung und bei der Pflege dagegen schon.
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10
Ruffty
5 monate vor
Nicht zu fassen, selbst hier reagieren sich die bestallten Downvoter ab. Bei einem wirklich ernstzunehmenden Thema, was uns alle früher oder später betrifft.

So sind sie, unsere Genossen.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Auch wenn am Ende gar nichts mehr passt.
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6
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Solange die linken Aggressoren mit ihrer Nazikeule nicht mehr weit kommen,
die geforderte Klarnamenpflicht, um Meinungen zur Not mit Gewalt zu verhindern, ebenfalls nicht klappt,
Nancys Meldeportale bei Tor, VPN oder anderen Schutzmechanismen der Privatsphäre nicht funktionieren, bleiben den linken Hansels nur noch Downvoting, um ihren Frust loszuwerden.
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4
Uk
5 monate vor
Nein, danke! Hanau braucht eine Veränderung aber keineswegs in diese Richtung.
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4
1234
5 monate vor
Und Grisu will Feuerwehrmann werden...
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Ina Bayer
5 monate vor
Ach du Sch ... ist HU nicht schon abgehalftert genug? Die Anzahl der Einwohner ist noch kein Qualitätsmerkmal *Pssst, aber nicht weiter sagen.
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Und ich möchte Bundeskanzler von Deutschland werden.

Beides dinge, die zum Glück niemals eintreten werden, denn sonst hätte niemand was zu Lachen.

Je näher es der Auskreisung zugeht, desto wirrer und verrückter werden die dinge in Hanau.
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Anti Grün
5 monate vor
Ich hoffe, die Schlagzeile ist ein Witz.
Dazu müsste die eine Hälfte der Hanauer besoffen und die andere bekifft sein.
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Hätteesgernschönhier
5 monate vor
Hanau steht für Vielfalt uns Lebensfreude? Gibt es noch eines?
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