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Haus rund um das Erwerbsleben: "Kernprojekt der Kreisfreiheit"

Haus rund um das Erwerbsleben: "Kernprojekt der Kreisfreiheit"

Seit dem 2. Januar 2026 ist das Hanauer Jobcenter als gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit und der Stadt Hanau für alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Hanau zuständig und bildet gemeinsam mit dem städtischen Sozialamt und dem Amt für Wohnhilfen das Sozialforum.

Stadtverordnete der Hanauer SPD treffen sich zum Gespräch mit Frau Wendt, der Geschäftsführerin des Hanauer Jobcenters, um zu erfahren, wie der Start gelungen ist. „Der Übergang ist geglückt, berichtet Frau Wendt. „Hanau ist als kreisfreie Stadt im Bereich der Grundsicherung handlungsfähig, das neue Jobcenter Hanau ist arbeitsfähig und die finanzielle Absicherung der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Es war ein Kraftakt für das ganze Team, das aus erfahrenden Mitarbeitenden des KCA Main-Kinzig, die nach Hanau wechselten, besteht, einer großen Zahl Mitarbeitenden des Jobcenters Frankfurt Ost, die ebenfalls nach Hanau wechselten und weiteren Fach- und Führungskräften. Priorität hatte von Beginn an die lückenlose Sicherstellung der existenzsichernden Leistungen“, erklärt Frau Wendt der Besuchergruppe.

„Das ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ ist unser Kernprojekt der Kreisfreiheit", betont Ute Schwarzenberger, die Fraktionsvorsitzende der SPD. "Unser Jobcenter öffnet uns den Weg in die lokale Arbeitsmarktpolitik, in der nun zwei starke Partner kompetent gemeinsam agieren. Die möglichst schnelle Hilfe ist und bleibt unser Ziel, denn bei jedem Fall geht es um Menschen in besonderen Situationen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind“, betont Frau Wendt nach einer Führung durch das Haus, das hell und freundlich gestaltet ist und mit unterschiedlichen Farben und Pflanzen Bereiche und Zuständigkeiten unterscheidet. „Mit dem Start des Jobcenters wurde zugleich ein gemeinsamer Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter Hanau vorbereitet. Dieser  betreut zukünftig Unternehmen in allen Fragen rund um Beschäftigung und Qualifizierung – von der Arbeitsmarktberatung über die Veröffentlichung offener Stellen bis hin zur Vermittlung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber. Durch die enge Zusammenarbeit können nun sowohl arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldete Personen als auch Bürgerinnen und Bürger im Grundsicherungsbezug gemeinsam in die Vermittlung einbezogen werden. Für Arbeitgeber bedeutet dies einen deutlich größeren Bewerberpool, insbesondere auch im Helfer- und gewerblichen Bereich“, berichtet Frau Wendt.

"Zu unseren Planungen gehört die Gründung einer Jugendberufsagentur (JBA), um junge Menschen in Ausbildung und Arbeitsleben zu begleiten. Die Jugendberufsagentur basiert auf einem bundesweit bewährten Modell und verknüpft die Angebote der beteiligten Institutionen enger miteinander. Neben einer abgestimmten Beratung sind auch innovative neue Ansätze geplant. Dazu gehören aufsuchende Beratungsangebote außerhalb der Behördenstrukturen, wie in Jugendzentren in den Stadtteilen. Ein weiterer  Baustein ist die Einbindung der Eltern, die Unterstützung bei der Orientierung in unserem weit verzweigten Bildungs- und Ausbildungssystem benötigen", berichtet Frau Wendt den Besuchern.

„Wir sind tief beeindruckt von der Professionalität, der Kompetenz, und dem wertschätzenden Umgang mit den Klienten, das kommt klar zum Ausdruck. Wir danken Frau Wendt für die tiefen Einblicke, die sie uns ermöglicht hat, für die Führung durchs Haus,  und wünschen dem Team des Jobcenters und den Teams im Sozialforum gute Zusammenarbeit und gute Arbeitserfolge", bedankt sich Ute Schwarzenberger am Ende des Besuches.

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