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Neue Präsentation in der Foyervitrine des Deutschen Goldschmiedehauses

Neue Präsentation in der Foyervitrine des Deutschen Goldschmiedehauses

Ab dem 17. Februar 2026 gibt das Deutsche Goldschmiedehaus einen Einblick in das Werk des Schmuckkünstlers Georg Dobler. Minimalistische Formensprache und bewusst gesetzte Farbakzente prägen sein Werk.

Bereits in den 1980er Jahren setzt er sich mit Schmuck als Umsetzung einer konzeptuellen Idee auseinander und ergründet tragbare Räume. Sein Schmuck ist beeinflusst von künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Mit linearen und flächigen Gestaltungselementen erzeugt er klare Formen. Doblers Charakteristik liegt in der bewussten Reduktion. Parallel dazu fertigt er Naturabgüsse von Pflanzen und Tieren, die die ästhetische Kraft und Vergänglichkeit des Lebens thematisieren. Diese ergänzt er mit großen Farbsteinen und erzeugt so einen Dialog zwischen Natur und Künstlichkeit.

Georg Dobler (*1952 in Bayreuth, DE) absolvierte 1979 seine Goldschmiedemeisterprüfung, ist seitdem freischaffend tätig und lehrte von 2002 bis 2018 an der HAWK Hildesheim als Professor im Fachbereich Metallgestaltung und Schmuck. Seine Arbeiten sind international in Sammlungen vertreten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem renommierten Herbert-Hofmann-Preis ausgezeichnet.

 

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