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Spendenaufruf: Hanauer Fußballtrainer Burim Gashi an Gehirntumor erkrankt

Spendenaufruf: Hanauer Fußballtrainer Burim Gashi an Gehirntumor erkrankt

Burim Gashi, damals 18 Jahre alt, kam 1998 als Kriegsflüchtling aus dem Kosovo nach Deutschland, inzwischen hat er sich in Hanau eine Existenz aufgebaut. Doch nun kämpft er ums Überleben: Bei dem vierfachen Vater wurde ein Gehirntumor diagnostiziert, Freunde haben für ihn einen Spendenaufruf gestartet, um ihn und seine Familie zu unterstützen.

“Nach Hilfe zu fragen ist nie leicht. Doch heute geht es um Burim. Wir kennen und schätzen ihn als stolzen und liebevollen Vater. Als Bruder, Onkel, Schwager der uns stets unterstützend zur Seite stand. Man kennt ihn aber auch in Hanau. Viele kennen ihn vom Fußballplatz: Jahrelang war er Profifußballer, später engagierte er sich ehrenamtlich als Jugendtrainer und begleitete junge Spieler mit Herzblut und Geduld. Für viele war er nicht nur Trainer, sondern Vorbild. Auch mit seinen Kenntnissen als Mechatroniker half er, wo Hilfe gebraucht wurde. Wer ein Problem hatte – Burim war da. Unkompliziert. Hilfsbereit. Zuverlässig. Vor 5 Jahren erfüllte er sich den Traum vom eigenen Zuhause für seine Familie in Hanau. Ein Ort voller Leben für seine vier Töchter. Nur zwei Jahre später änderte eine Diagnose alles: Glioblastom – einer der aggressivsten Gehirntumore. Burim kämpft seitdem mit beeindruckender Stärke. Doch als Folge der OP kämpft er auch immer wieder mit epileptischen Anfällen und stürzt häufig, was den Alltag extrem unsicher und anstrengend macht. Die Belastung für die Familie ist nicht nur emotional enorm. Da bereits die erste Operation zu großen Teilen privat finanziert werden musste, hat die Familie ihre gesamten Ersparnisse aufgebraucht", heißt es im Spendenaufruf auf der Plattform "GoFundMe".

Im November 2025 habe Gashi die nächste schwere Nachricht erhalten: "Der Tumor ist zurück und wächst. Eine weitere Operation ist notwendig, doch auch dieses mal werden erhebliche Kosten nicht vollständig übernommen. Meine Schwester gibt alles, um seine Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten – organisatorisch, emotional und körperlich. Burim hat einen Schwerbehindertengrad von 100, deshalb haben wir bereits mit notwendigen Umbauarbeiten im Haus begonnen, insbesondere im Badezimmer, das barrierefrei umgebaut werden muss. Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von 90%, dass er aufgrund des wachsenden Tumors oder durch die OP selbst gelähmt wird.

Die Spenden werden für folgende dringende Bedürfnisse eingesetzt:

  • Mitfinanzierung der anstehenden Operation (ca. 25.000 €) und der medizinischen Kosten, die nicht vollständig übernommen werden.
  • Fertigstellung des barrierefreien Umbaus des Badezimmers (ca. 15.000 €), damit Burim sich dort sicherer und mit Hilfsmitteln bewegen kann.
  • Weitere notwendige Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Haus, wie ein Treppenlift, Türverbreiterungen und eine Rampe für den Hauseingang etc, um den Alltag bei möglichen Lähmungen überhaupt bewältigen zu können.
  • Absicherung des Familienheims, das noch nicht abbezahlt ist, damit die Familie ihr Zuhause nicht verliert und die vier minderjährigen Töchter einen stabilen Ort behalten.

Wir konnten bereits 20.000 Euro über PayPal sammeln, wofür wir unendlich dankbar. Zeigt es doch, wie sehr Burim geschätzt wird und dass es sich lohnt, mutig zu sein und nach Hilfe zu fragen. Trotzdem reichen diese Mittel nicht aus, um alle anstehenden Kosten zu decken. Mit dieser Kampagne möchten wir die noch offene Lücke schließen“, heißt es auf dem GoFundMe-Spendenaufruf, den Rkia Ajerray aus Hanau nun ins Leben rief. 70.000 Euro soll dieser nun im ersten Schritt einsammeln, knapp 3.000 Euro wurden bereits gespendet.

spendenaufrufburimgashi az

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