Nicht nur als 400 Jahre „Stadt des edlen Schmucks“ oder als Zentrum der deutschen Tabakverarbeitung im 19. Jahrhundert. In einem heute fast vergessenen Metier, der lithographischen Druckkunst, stand Hanau im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert europaweit an der Spitze. Beim Etikettendruck für die Zigarrenindustrie einerseits, durch das Aufkommen des neuen Kommunikationsmittels Postkarte andererseits erlangten Hanauer Firmen wie August & Heinrich Brüning in den Jahren der Kaiserzeit weltweit Bedeutung. Darüber berichtet Werner Kurz in seinem Vortrag über „Hanau – Stadt des edlen Drucks“ am Dienstag, 10. März um 19.30 Uhr im Schlossgartensaal der Karl-Rehbein-Schule.
Veranstaltung der IGHA zusammen mit dem HGV1844.
Hanau im Kaiserreich: Lithographische Kunstanstalt H.& A. Brüning



