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„Zukunft Innenstadt“: Land Hessen fördert Hanau mit 200.000 Euro

„Zukunft Innenstadt“: Land Hessen fördert Hanau mit 200.000 Euro

Hanau erhält aus dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ eine Förderung in Höhe von 200.000 Euro.

Die Zuwendungsbescheide für insgesamt 62 hessische Kommunen wurden am Donnerstag in Frankfurt am Main durch Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) gemeinsam mit dem Bündnis für die Innenstadt überreicht.

"Das Land Hessen und insbesondere Wirtschaftsminister Mansoori lobe ich ausdrücklich für ihr klares Bekenntnis zu unseren Innenstädten. Die Landesregierung gibt ein deutlich besseres Bild als unsere Bundesregierung ab", sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Die Bundesförderung "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" war vor kurzem ersatzlos gestrichen worden. "Das ist nicht nur für Hanau fahrlässig. Innenstädte sind weit mehr als Einkaufsorte – sie sind vitale Treffpunkte für alle Menschen", so Kaminsky.

Landesweit stehen bis Ende 2028 insgesamt 11,46 Millionen Euro zur Stärkung der Innenstädte zur Verfügung. Ziel des mittlerweile vierten Programms ist es, die Funktionsvielfalt und Aufenthaltsqualität in den Stadtzentren zu erhöhen. Gefördert werden insbesondere kreative Projekte, die Leerstände durch Zwischennutzungen, neue Nutzungsformen sowie durch Kunst, Kultur, Handel und gesellschaftliches Miteinander beleben. Auch Maßnahmen zur Aufwertung innerstädtischer Außenräume sind Bestandteil der Förderung. Hanau setzt die Landesmittel für drei Projekte ein: "HU’s chic", "HU’s digital" und "HU’s streetlife". Damit sollen neue Impulse für eine lebendige, vielfältige und zukunftsfähige Innenstadt gesetzt werden. "Wir haben uns mit dem Stadtentwicklungsprogramm ‚Hanau aufLADEN‘ früh auf den Weg gemacht, der noch lange nicht zu Ende ist. Wir werden uns für die Hanauerinnen und Hanauer sowie Gäste und für unsere Händlerinnen und Händler weiter für eine attraktive Innenstadt und Stadt kräftig ins Zeug legen", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Kommentare

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Hätteesgernschönhier
4 monate vor
Wir sind an einem Punkt, wo Förderungen nur notwendige Reformen und Umdenken unnötig hinausschieben. So wird alles zur Quälerei. Die Förderung reicht nie und nimmer, um etwas anzuschieben, das dann von selbst gut läuft! Und die notwendige realistische Betrachtung als erste Grundlage, um eine sinnvolle Änderung zu planen und umzusetzen, wird hinausgezögert.
Hört auf zu fördern, betrachtet ideologiefrei was ist und trefft gut Entscheidungen. Das ist Zukunft gestalten!

Die Boomerin
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Uk
4 monate vor
Das Geld wäre besser in Projekte geflossen, die etwas bewirken, wie Girls Day, Ausbildungsvorbereitungskurse, Schulsanierungen, Jugendzentren, Aufklärungsstellen gegen Antisemitismus, Aufklärungsstellen gegen Islamismus und Verbrechensvorbeugung. Orte, wo sich alle Hanauer treffen und diskutieren können, über die Stadtentwicklung und gegen eine Verwahrlosung der Stadt.
Bitte jetzt nicht mit dem Haus der Demokratie anfangen, da wird ganz gewiss nur einseitig diskutiert werden.
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Old white man
4 monate vor
Aah, noch ne wasserlose, einbruchsgefährdete Toilette im Park, oder gerne auxh ne Bauruine vor der Umwandlung in ein islamisches Begegnungszenturm zu bewahren? Hhm. Der hässliche HBF könnte auch ein wenig Farbe vertragen, und nicht nur Farbe.

Also ich bin für tägliche Müllabfuhr auf den sommerlichen Mainwiesen, wo Geschächtetes liegenbleiben musste. Das sollte dann gerade reichen.
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Prof. ad. Wilfried W
4 monate vor
... und weitere 200.000,-- zu den vielen Millionen, die bisher
in nutzlose Projekte geflossen sind.

> Was haben die Fördermittel ( = Steuergelder) denn positives
bewirkt? Warum gibt es immer noch keine Offenlegung des
Return on Investments (RoI)?

Dafür aber weiter steigende Schulden = 865.822.462,-- EURO
per 31. 12. 24., deren Zinslast bei geschätzten 25 Millionen € p.a.
vom Steuerzahler zu erwirtschaften ist.

Wer soll denn diesen Schuldenberg tilgen?
Bleibt nur letztendlich der Weg über die Währungsreform -
da haben wir ja reichlich Erfahrung ...
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