Dechant Andreas Weber verbrannte mit den Schülern der weiterführenden Schulen und dann mit den Grundschülern der benachbarten Schulen die Palmzweige des letzten Jahres und bereitete damit die Asche für die Auflegung des Aschenkreuzes: „Feuer schafft einen neuen Anfang, etwas Neues entsteht aus dem Vergangenen, bei aller Vorsicht!“, war die Botschaft der gemeinsamen Aktion.
Mit zahlreichen Gottesdiensten begingen die Katholischen Christen der Region am Aschermittwoch mit der Auflegung des Aschenkreuzes den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern, dem Fest der Auferstehung Jesu Christi – als höchstes christliches Fest. In den Gebeten gedachten die Gläubigen besonders der Opfer des Krieges in der Ukraine und im Vorderen Orient, aber auch der Nöte vor Ort, sowie des Hanauer Anschlags vom 19. Februar.
„Die Auflegung der Asche in Form des Aschenkreuzes auf die Stirn drückt die Bereitschaft zu einem guten neuen Weg des Glaubens aus – ist aber auch Zeichen der Vergänglichkeit, der Umkehr, der Vergebung und Buße – aber auch der Reinigung“, so Dechant Weber in seinem Predigtgespräch mit den Schülern.
„Viele Christen beginnen am Aschermittwoch auf diese Weise zeichenhaft und ganz bewusst ihre „Fastenzeit“, indem sie sich beispielsweise in freier Entscheidung vornehmen, bis Ostern auf Alkohol, Rauchen, Süßigkeiten, übertriebenen Handy-, Internet- oder Fernsehkonsum zu verzichten. In einigen Gemeinden sind gemeinsame Fastenwochen oder Exerzitien im Alltag mit regelmäßigen Treffen der Teilnehmer. Auch besondere Gebetszeiten werden außer den täglichen Eucharistiefeiern gepflegt, wie Kreuzwege oder stille Stunden des Gebets. Ein schönes Zeichen ist in diesem Jahr, dass die christliche Fastenzeit mit dem Muslimischen Fastenmonat zusammenfällt! Es ist ein Bild eines vertieften Miteinanders in der Stadtgesellschaft!“, so Dechant Andreas Weber.










