Und weiter: "Warum es zu diesem tragischen Ausgang kam, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Es kann viele Gründe geben, warum ein Tier eine Narkose oder eine Operation nicht überlebt. Mögliche Ursachen reichen von unentdeckten Vorerkrankungen wie einem Herzfehler bis hin zu anderen, nicht vorhersehbaren körperlichen Schwächen. Trotz aller Sorgfalt bleibt bei jedem medizinischen Eingriff ein Restrisiko bestehen. Und eine abschließende Klärung ist oft schwierig, da Wildtiere Symptome lange verbergen. Besonders schmerzhaft ist der Verlust für die beiden verbliebenen Geschwister im Gehege. Vor allem der Bruder vermisst den verstobenen Wolf sichtbar. Ihr Verhalten macht deutlich wie eng die sozialen Bindungen innerhalb eines Wolfsrudels sind. Wölfe sind hoch sozialisiert, ihre Bindungen untereinander sehr eng – der Tod eines Rudelmitglieds hinterlässt eine spürbare Lücke. Wir bedauern den Verlust zutiefst. Unsere Gedanken gelten dem verstorbenen Tier und dem verbliebenen Rudel."
Große Freude über Ziegennachwuchs
In der vergangenen Woche kamen im Wildpark vier kleine Zicklein zur Welt. Die kleinen Ziegen entdecken derzeit die Welt und toben trotz der niedrigen Temperaturen wild durch das Gehege. Schon jetzt sorgen die kleinen Sprungkünstler für Begeisterung im Wildparkteam und bei Besuchern.
Neues Schwergewicht im Wildpark
Zuwachs gibt es auch bei den Heckrindern: Ein neuer Bulle ist im Wildpark angekommen: "Die Nachzüchtung der Auerochsen, der wilden Stammform der Hausrinder, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Wildparks. Das imposante Tier aus dem Neandertal soll künftig zur Erhaltung der robusten Rinderrasse beitragen. Die Herde war sofort neugierig auf den imposanten Herrn. Der Bulle hat sich wurde reibungslos in die Herde aufgenommen. Das gesamte Wildparkteam freut sich schon jetzt auf zukünftigen Nachwuchs."
Öffnungszeiten an den Feiertagen
Der Wildpark ist auch an allen Feiertagen geöffnet, Heiligabend und Silvester bis 13.00 Uhr.
Foto: Michael Joest



Kommentare