Mit der Schaffung einer neuen Kooperativen Gesamtschule an Stelle des bisherigen Schulzentrums werde vor allem der steigende Bedarf nach Gymnasialplätzen in der Wachstumsstadt Hanau gedeckt. „So nutzen wir die Möglichkeiten unseres Stadtteils zukunftsweisend und gemeinsam zum Wohle aller Kinder unserer Stadt Hanau“, betont die Ortsvorsteherin. Die SPD im Lamboy/Tümpelgarten habe über viele Jahre dafür geworben, alle weiterführenden Schulabschlüsse bis zum Abitur im Stadtteil anzubieten und sei dankbar, dass sozialdemokratische Schuldezernenten dies auch mit langem Atem Schritt für Schritt umgesetzt haben.
„Unser Stadtteil hat sich seit dem Abzug der US-Streitkräfte, der Konversion der ehemaligen Militäranlagen, der Landesgartenschau, neuen Wohnungsbau- und Gewerbeflächen und vielem mehr grundlegend gewandelt. Das setzt sich nun in der Schulentwicklung im mittlerweile drittgrößten Stadtteil Hanaus mit 13.000 Einwohnern fort“, blicken die Ko-Vorsitzenden der SPD Simone Hesse und Harald Höck nicht ohne Stolz auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zurück.
Nach dem Neubau der Tümpelgarten-Grundschule sei die künftige Kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe das zweite große Schulbauprojekt im Lamboy/Tümpelgarten und das sei noch nicht das Ende, so Rosemarie Thiel: Im Investitionsprogramm des städtischen Haushalts sind noch Erweiterungsmaßnahmen für die Nachmittagsbetreuung an der Gebeschusschule, eine neue Sporthalle für den Schul- und Vereinssport an der Tümpelgarten-Schule und die Umstrukturierung der Altgebäude des Schulzentrums Hessen-Homburg vorgesehen. „Zusammen mit weiteren Bildungseinrichtungen wie den Grundschulen in privater Trägerschaft, dem Umweltzentrum und der Volkshochschule entsteht hier eine Bildungslandschaft, die vielen Menschen Zukunftschancen eröffnen kann.“
Die SPD Lamboy/Tümpelgarten unterstützt außerdem den von Schuldezernent Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri eingeleiteten Prozess zur Findung eines neuen Namens für die Kooperative Gesamtschule, betonen die SPD-Co-Vorsitzenden Höck und Hesse: „Die Umbenennung ist nicht nur wegen der Abkehr von der militaristischen Tradition richtig, sondern vor allem auch, weil hier eine völlig neue Schule entsteht!“, so Ortsvorsteherin Rosemarie Thiel abschließend.


