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Zukunftsthemen für Kommunen im Fokus

Zukunftsthemen für Kommunen im Fokus
Von links: Minister Manfred Pentz, Isabelle Hemsley, Kai-Uwe Hemmerich und Srita Heide.

Den drängenden Zukunftsthemen der Kommunen widmete sich der gemeinsame Neujahrsempfang von Frauen Union Main-Kinzig und Christlich-Demokratischer Arbeitnehmerschaft (CDA) Hessen im Hotel Birkenhof in Steinheim.

Besonders im Fokus standen dabei die Themen Bürgernähe, moderne Arbeitswelt, Bürokratieabbau und Digitalisierung.

Besonders im Blick hatten die beiden Veranstalter auf diesem Event den Bürokratieabbau, der als Schlüssel für eine effiziente und bürgerorientierte Verwaltung gilt. Hessen hat hier bundesweit Maßstäbe gesetzt, indem es vor anderthalb Jahren das erste Ministerium für Entbürokratisierung ins Leben rief und das Thema direkt in der Staatskanzlei ansiedelte. Mit dem „Ersten Gesetz zur Entbürokratisierung in Hessen“ wurden konkrete Maßnahmen ergriffen, um bürokratische Hürden für Bürger und Wirtschaft abzubauen. Staatsminister Manfred Pentz, Deutschlands erster Minister für Entbürokratisierung: „Unser Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, um so die Demokratie zu stärken und die Wirtschaft zu fördern. Das erste Bürokratieabbau-Paket haben wir schon auf den Weg gebracht. Es umfasst Änderungen an 90 Gesetzen und Verordnungen, insgesamt werden damit 120 Einzelvorschriften geändert.“

In Hanau werden ähnliche Schritte unternommen, um die Verwaltung zu modernisieren und bürgerfreundlicher zu gestalten. Isabelle Hemsley, CDU-Stadträtin und -Oberbürgermeisterkandidatin, berichtete über die Fortschritte. Besonders hervorzuheben seien digitale Lösungen wie das „Rescue Tablet“ bei der Feuerwehr, das den Zugriff auf Einsatzdaten im Notfall beschleunigt und so bürokratische Hürden abbaut. Darüber hinaus wird die Wirtschaftsstrategie „Hanau neu gedacht – Teil II“ verfolgt, die mit schlankeren Prozessen die Standortvorteile der Stadt sichern soll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bürgernähe. Durch Formate wie die Dialogtour „Stadtteile im Dialog – Hemsley hört zu“ sucht sie gezielt den direkten Austausch mit den Bürgern, um Verwaltungshürden aus erster Hand zu identifizieren und abzubauen. Zudem bietet die Kreisfreiheit der Stadt Hanau seit Jahresbeginn die Möglichkeit, Aufgaben eigenständig und damit schneller und unbürokratischer zu erledigen.

Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit, dass sich Verwaltung und Politik kontinuierlich weiterentwickeln, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden. In einem zunehmend komplexeren Alltag sind Vereinfachungen und Anpassungen unvermeidlich. Dabei kann Veränderung nur erfolgreich sein, wenn alle Akteure – vom Bund über das Land bis hin zu Kommunen und Verbänden – gemeinsam an Lösungen arbeiten. Für Srita Heide, Kreisvorsitzende der Frauen Union MKK und stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union Hessen, sowie Kai-Uwe Hemmrich, Vorsitzender der CDA Hessen, war der Neujahrsempfang eine wichtige Gelegenheit, zentrale Themen im Gespräch mit Vertretern aus Bund, Land, Kommunen sowie hessischen Verbänden und Gewerkschaften zu vertiefen und gemeinsam den Weg für eine zukunftsfähige Verwaltung zu gestalten.

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Von links: Minister Manfred Pentz, Isabelle Hemsley, Kai-Uwe Hemmerich und Srita Heide.

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