In den vergangenen Tagen ist es im Pioneer-Park wiederholt zu Druckabfällen im Netz gekommen, wodurch das Temperaturniveau zeitweise deutlich absank. Betroffen waren zahlreiche Haushalte sowie auch die Kindertagesstätte Pioneer. "Mir ist wichtig, dass die Versorgung im Pioneer-Park dauerhaft verlässlich funktioniert – besonders dort, wo Kinder betreut und unterrichtet werden. Deshalb haben wir die Stadtwerke beauftragt, die vertragliche Lage zu prüfen und die Übernahme von Betriebsführung und Störungsannahme vorzubereiten. So schaffen wir klare Zuständigkeiten und schnellere Reaktionswege", so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.
Nach Angaben der Stadt kam es zuletzt insbesondere in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2026 zu einem Druckabfall im gesamten Netz, wodurch die Temperaturen über Nacht stark absanken. Zuvor waren bereits am 1. Januar sowie am 6. Januar Störungen registriert worden. Betroffen war der gesamte Pioneer-Park mit rund 257 Hausanschlüssen; auch die Kita Pioneer mit 150 Betreuungsplätzen war zeitweise beeinträchtigt. Das Heizkraftwerk wird durch die PionierWerk Hanau GmbH betrieben, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Hanau und des Energiekonzerns Getec; aktuell ist Getec als Hauptanteilseignerin mit der Betriebsführung betraut.
Stadt und Stadtwerke bereiten nächste Schritte vor
"Vor dem Hintergrund der unbefriedigenden Situation vor Ort und der Tatsache, dass die Stadtwerke Hanau derzeit keinen Zugriff auf die Anlage haben, setzt sich die Stadt Hanau dafür ein, dass die Stadtwerke die Betriebsführung sowie die Störungsannahme übernehmen. In der jüngsten Magistratssitzung wurde den Stadtwerken daher der Auftrag erteilt, die vertragliche Ausgangslage zu prüfen und die Übernahme der Betriebsführung vorzubereiten. Ziel ist eine verlässlichere Störungsbearbeitung und transparente Zuständigkeiten – damit auch die Kunden des PionierWerkes vom bewährten Kundenservice der Stadtwerke profitieren", heißt es abschließend aus dem Rathaus.
Foto: Stadt Hanau / Moritz Göbel



Nicht das erste Fernwärmekonzept, welches nicht nur Spitz auf Knopf gerechnet wurde, und jetzt dank gewollter Energiepreiserhöhung zu Sparzwängen des Betreibers führt. Dass ausgerechnet an kalten Tagen der Vorlaufdruck absackt, könnte auch schlicht an erhöhtem Wärmebedarf der Verbraucher liegen. Z
Anlage falsch dimensioniert?.
Guter Journalismus fragt das ab und schreibt nicht nur Pressemitteilungen ab. Was kostet denn die kWh im Pioneerpark? Alles unter 25 cent ist unwirtschaftlich. Siehe Stadtwerke oder das gescheiterte Wunderwerk in Krotzenburg.
PS. Ein GUD könnte dank ausgereifterer Technik günstiger produzieren. Und verbraucht kaum mehr Erdgas