


Das bestätigte am Freitag die Kreisverwaltung auf Nachfrage. An diesem Rundverkehr zwischen Bahnhofssiedlung und Ampelkreuzung teilt sich ab sofort der Verkehr: Geradeaus geht es nur noch bis zum inzwischen festgeschlossenen ehemaligen Bahnübergang, links ab führt der Weg auf die neue Bahnüberführung. Doch der Kreisverkehr führt dicht an den Radweg heran, dessen Führung an das neue rundliche Bauwerk angepasst wurde.
Mit einer Ausnahmegenehmigung nutzen auch Schülerinnen und Schüler der Auwiesenschule den Radweg, schon Erstklässler sind dort unterwegs. Aus Sicht der Gemeindevertretung sind daher Schutzplanke im gesamten Verlauf des Radweges entlang der Kreisstraße 903 unumgänglich. „Bei einem mehrere Millionen Euro teuren Bauprojekt wie diesem sollte auch diese Maßnahme noch im Budget sein“, hatte der SPD/FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Benzing sein Unverständnis darüber geäußert, dass die Schutzplanken zunächst abgelehnt worden seien. Nun reagiert die Kreisverwaltung aber doch: „Die Leitplanken werden im neuen Jahr gesetzt, und zwar so schnell wie es die äußeren Bedingungen zulassen“, erklärte Kreispressesprecher Frank Walzer. Da in Kürze sowieso erst einmal Schulferien anstehen und die Witterungsverhältnisse Straßenbaumaßnahmen durchaus zulassen, dürfte sich dieses Thema spätestens bis Mitte Januar erledigt haben.
Ganz beendet sind die Baumaßnahmen rund um die Niedermittlauer Bahnhofssiedlung aber auch dann noch nicht. Für eine Verbreiterung und Sanierung des Abschnittes zwischen Kreisel und Ampelanlage muss die Kreisstraße im Frühjahr noch einmal mehrere Wochen gesperrt werden. Die Bahnüberführung wird in diesem Zeitraum von Hasselrother Seite nicht erreichbar sein. Eine neue Decke bekommt auch die bisherige Durchgangsstraße der Bahnhofssiedlung, die anschließend in eine Gemeindestraße umgewandelt wird. Danach soll die gesamte Bahnhofssiedlung als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden. Laut Vize-Bürgermeisterin Uta Böckel wird bis Anfang des Jahres ein Konzept erarbeitet, um den kompletten Bereich schilderfrei zu bekommen. Dann gelte überall, wie in Wohngebieten üblich, rechts vor links. Laut Alexander Pilz von der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil sollen alle Maßnahme in Niedermittlau im Mai 2016 endgültig abgeschlossen sein.




