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Langenselbold: Jugendliche randalieren, Eltern sollen zahlen

Langenselbold: Jugendliche randalieren, Eltern sollen zahlen

Wegen des Verdachts, am vergangenen Wochenende im Stadtgebiet mehrere Sachbeschädigungen begangen zu haben, müssen sich demnächst wohl drei Jugendliche aus Langenselbold im Alter zwischen 14 und 15 Jahren verantworten. Ein Mitarbeiter der Stadtpolizei kontrollierte die jungen Leute am Sonntag, gegen 13 Uhr, im Bereich des Wasserspielplatzes am sogenannten "Rentnerschnellweg".

Die drei Jungs sollen kurz zuvor einen Bürodrehstuhl in den Entenweiher geworfen haben. Da sich in dem Gewässer zudem ein herausgerissenes Hinweisschild und ein abgebrochener Abfalleimer befanden, prüft die Polizei nun, ob diese Sachbeschädigungen ebenfalls auf das Konto des Trios gehen. Ferner wurde am Wochenende ein Fenster der Gründauschule in der Bremesgasse mit einer Glasflasche eingeworfen. Da hierzu bislang keine Täter bekannt sind und die Schule nur wenige hundert Meter vom Wasserspielplatz entfernt liegt, wird auch hier ein Tatzusammenhang geprüft. Wer etwas zu dem Vorfall sagen kann, wird um Anruf bei der Polizeistation Hanau II unter der Rufnummer 06181 90100 gebeten.

Alleine die reinen Sachschäden vom Wochenende werden auf rund 1.000 Euro geschätzt. Hinzu kommen noch die Kosten für eine aufwändige Bergung der Gegenstände im Entenweiher. Während das Schild und der Abfalleimer vom Ufer aus zu erreichen waren, lag der Bürostuhl so weit im See, dass wohl die Feuerwehr mit einem Boot zum Einsatz kommen dürfte. Nach der Feststellung ihrer Personalien wurden die Verdächtigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Sollte am Ende feststehen, dass die jungen Leute für die Taten verantwortlich sind, dürften auf die Eltern entsprechende Schadensersatzforderungen zukommen.

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