Jeder der nach Langenselbold kommt, um Zuflucht zu suchen, muss und wird unsere Unterstützung und Hilfe bekommen, heißt es zu Beginn einer Pressemeldung der CDU. Dabei so die CDU, "müssen aber alle Menschen in unserer Stadt mitgenommen und in die entsprechenden Entscheidungen einbezogen werden, denn nur gemeinsam könne man die großen Herausforderungen, die die Migration mit sich bringt, bewältigen". Für die CDU ist es daher unverständlich, warum die Entscheidung zur Unterbringung von bis zu sechzig Menschen in der Bahnstraße 11a an der Politik und der Öffentlichkeit vorbeigetroffen worden sei.
„Die Unterbringung von Asylbewerbern ist eine Mammutaufgabe, vor der fast alle Kommunen derzeit stehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung leisten eine großartige Arbeit, um diese Herausforderungen zu meistern“, so CDU-Fraktions- und Parteichef Florian Gibbe. Neben der Verwaltung stehen aber nun auch die Anwohnerinnen und Anwohner vor großen Herausforderungen. Das diesen nun vor eine nicht öffentliche Entscheidung vorgesetzt wird, stößt bei den Christdemokraten auf Unmut. „Rechtlich ist die Entscheidung durch §100 HGO gedeckt, dennoch ist es politisch bedenklich, ohne die Anwohner und die Stadtverordnetenversammlung solch eine Entscheidung zu treffen“, so Gibbe.
Gibbe: „Wollen und müssen mit den Anwohnern ins Gespräch kommen.“
Gerade durch diesen wenig transparenten Ablauf, so die CDU, laufe die Stadt Gefahr die Anliegen, Sorgen und Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner zu übergehen. Das gelte es zu verhindern. „Es ist unsere Aufgabe als Opposition den Finger in die Wunde zu legen und Abhilfe zu schaffen. Deshalb werden wir mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sprechen“, so der CDU-Stadtverordnete Philipp von Isenburg. „Es gibt berechtigte Anliegen und die Menschen haben es verdient, dass diese ernst genommen werden“, ergänzt CDU-Chef Florian Gibbe. Die Christdemokraten laden daher alle Anwohnerinnen und Anwohner am Samstag, den 13.07.2024 ab 10:00 zu einem Anwohnergespräch vor der Bahnstraße 11a ein.
CDU fordert Bürgerversammlung
Um in Zukunft mehr Transparenz zu schaffen, fordern die Christdemokraten Bürgermeister Timo Greuel (SPD) auf die Unterbringung in einer Bürgerversammlung zu thematisieren, um so mit den Anwohnerinnen und Anwohnern in einen Dialog zu treten. „Wir müssen die Migration offen, transparent und sachlich thematisieren. Das ist der einzige Weg“, so die Christdemokraten abschließend.




Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















