Die Christdemokraten wollten daraufhin von den Bürgerinnen und Bürgern wissen, wie Sie zum Thema Lichtleitlinie in Langenselbold stehen. „Wir haben nachgefragt, welchen Stellenwert die Langenselbolder einer Lichtleitlinie einräumen“, so CDU-Partei und Fraktionschef Florian Gibbe. Für die Christdemokraten sei klar, dass es dringlichere Themen gebe, wie der Neubau der Kläranlage und der Bau des Ärzte- und Gesundheitszentrums. Trotzdem wollte die CDU mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Die Meinungen in der Bevölkerung gingen dabei stark auseinander. Während einige das Thema Licht, als ein für sie persönlich entscheidendes Thema sehen, sorgen sich andere vor einer Reduktion der städtischen Beleuchtung. Auch bei Empfehlungen für private Haushalte gehe das Meinungsbild auseinander. Allerdings spreche sich eine Mehrheit deutlich gegen Empfehlungen für private Haushalte aus. „Wir haben mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. Das hat neue Perspektiven eröffnet, die wir nun in die Fraktionsarbeit einbringen werden“, so Gibbe.
CDU: Brenner vergreift sich im Ton und legt Fehlstart hin
Am Wochenende reagierten nun die Langenselbolder Sozialdemokraten um den neuen Parteichef Julian Brenner auf die Aktion der Christdemokraten und sprechen von einer Fake-Umfrage und einer Verdummung der Langenselbolder Bürger (wir berichteten). „Mit diesem niveaulosen Angriff legt der neue SPD-Vorsitzende einen klassischen Fehlstart in seinem neuen Amt hin und markiert einen Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung durch die SPD“, entgegnet Gibbe. Es ist unbestritten, dass durch die Lichtleitlinie ein Verwaltungsaufwand entstehe, der mit Kosten verbunden ist. Hinzu kommen weitere Folgekosten. Darüber haben wir im Ausschuss intensiv gesprochen. Das kann Ressourcen und finanzielle Mittel binden, die wir für andere Themen dringender brauchen“, so Gibbe weiter. Im Ausschuss, so die CDU, wurde lange über den sukzessiven Austausch der öffentlichen Straßenbeleuchtung von weißem zu bernsteinfarbenem Licht gesprochen. Auch eine Bedarfsanalyse der öffentlichen Straßenbeleuchtung, die ebenfalls mit Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist, war Thema im Ausschuss. „Das bindet selbstverständlich Mittel und Ressourcen, die anderswo – vielleicht bei bedeutsameren Themen – fehlen“. Brenner, so sind die Christdemokraten überzeugt, habe sich vor seiner Mitteilung offenbar nicht mit seiner Fraktion abgestimmt. „Von einem Parteivorsitzenden kann erwartet werden, dass er sich mit den Grundlagen der Kommunalpolitik auskennt. Vergangenen Donnerstag war Julian Brenner leider nicht im Ausschuss zu Gast und hat den Inhalt der Diskussion nicht verfolgt“.





Die CDU scheint die einzige Partei zu sein, die hier noch zuhört.
Und das sage ich ihnen als vorher ohne Parteibuch!!!