Weiterhin wird das Anbindungsgebiet des „Carlos" auch um den Stadtteil Albstadt der Stadt Alzenau in Bayern erweitert. Seit Sommer 2024 fordern auch die Langenselbolder CDU-Fraktion und die Junge Union Langenselbold-Gründau eine Einführung des „Carlos" für Langenselbold. „Es ist wirklich unverständlich, dass es einerseits möglich ist, vom Langenselbolder Bahnhof mit dem Carlos nach Bayern zu fahren aber eben nicht in die Langenselbolder Innenstadt", so Ben Steiner, Vorsitzender der Jungen Union Langenselbold-Gründau.
Dies, so der JU-Vorsitzende weiter, gelte es zu ändern. Die Jungendorganisation der heimischen Christdemokraten hatte vergangenes Jahr mit einer Online-Petition die Einführung des „Carlos" für Langenselbold gefordert. Mittlerweile haben bereits fast 500 Bürgerinnen und Bürger die Petition der Jungen Union unterzeichnet. Die Petition der Jungen Union wurde von der CDU-Fraktion mit einem Antrag in der Langenselbolder Stadtverordnetenversammlung konkretisiert. „Wir haben im November 2024 einen entsprechenden Prüfauftrag gestellt, der die Einführung des Carlos für Langenselbold vorbereiten sollte. Dieser soll seither im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden', so CDU-Fraktionschef Florian Gibbe. Der „Carlos" so ist sich Gibbe sicher, ist ein wertvolles Mittel, um die Nahmobilität in Langenselbold qualitativ und quantitativ aufzuwerten. „Durch einen ergänzenden individuellen Nahverkehr können wir einerseits die Taktung auf den gefragten Linien zwischen Kernstadt und Bahnhof erhöhen und andererseits Orte wie den Kinzigsee und das Freischwimmbad erstmalig an den OPNV anbinden", erlautert Gibbe. Die CDU habe in Vorbereitung auf eine hoffentlich bald stattfindende Ausschusssitzung bereits Bürgergespräche durchgeführt, um die möglichen Vorteile einer Einführung besser darlegen zu können.
Ben Steiner (JU-Vorsitzender) und Florian Gibbe (Fraktions- und Parteivorsitzender CDU Langenselbold). Stand 14. März haben 473 Bürgerinnen und Bürger die Online-Petition der JU unterzeichnet.




