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CDU fordert klares Bekenntnis zu Niedertal IV und V

CDU fordert klares Bekenntnis zu Niedertal IV und V

In der Stadtverordnetenversammlung am 8. Dezember 2025 soll die Stellungnahme der Stadt Langenselbold zum Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) beschlossen werden.

"Eine Empfehlung des zuständigen Ausschusses liegt jedoch nicht vor: Aufgrund eines Geschäftsordnungsantrags der Koalition aus SPD und Grünen wurde die Beratung dort abgebrochen. Im aktuellen Entwurf des RegFNP sind die Gebiete Niedertal IV und V als Klima-Vorrangfläche ausgewiesen. Die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Stellungnahme sieht vor, diese Einstufung zu streichen, da die Flächen seit Jahren für Wohnbebauung vorgesehen sind und einen zentralen Baustein der künftigen Stadtentwicklung darstellen. Die Änderung wäre somit eine reine Harmonisierung bestehender Planungsgrundlagen. Genau diese aus Sicht der Verwaltung formale Anpassung wurde von der Grünen-Fraktion nun öffentlich infrage gestellt. Dass die Grünen die Frage, ob die Harmonisierung dem klar formulierten Willen der Stadt Langenselbold entspricht, nicht eindeutig mit Ja beantworten können, besorgt uns sehr“, erklärt die CDU-Fraktion.

CDU bekräftigt Unterstützung für Niedertal IV und V

„Wer sich gegen Niedertal IV und V stellt, versperrt den Weg in die Zukunft unserer Stadt“, betont CDU-Bürgermeisterkandidat Florian Gibbe. Langenselbold sei aufgrund seiner Lage im direkten Umfeld der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main eine natürliche Wachstumskommune. „Wir brauchen Wohnraum, der bezahlbar ist und Lebensqualität bietet – und hierfür ist Niedertal IV und V die einzige verbleibende Option.“

Die CDU erinnert daran, dass der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan bereits 2019 gefasst worden sei. Die nun vorgeschlagene Harmonisierung im RegFNP sei daher eine konsequente Fortschreibung der bestehenden Beschlusslage. Die Fraktion warnt SPD und Grüne davor, wenige Monate vor der Kommunalwahl kurzfristig Entscheidungen gegen geltende Beschlüsse zu treffen. „Es steht zu viel auf dem Spiel. Unsere Stadt braucht Planungssicherheit und eine klare Linie. Wer jetzt übereilt Fakten schaffen will, handelt gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und gefährdet die Zukunft Langenselbolds“, so Gerhard Groß, Mitglied im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss.

Die CDU fordert die Koalition deshalb auf, den Vorschlag der Verwaltung zur Harmonisierung zu unterstützen.

Kommentare

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LauseMausi
5 monate vor
Der Mann von der SPD hat uns erzählt, er wäre aus Langenselbold weggezogen weil er keine Wohnung gefunden hat. Und jetzt will seine Partei keine neuen Wohngebiete schaffen? Das macht doch keinen Sinn.
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Lgs ost
5 monate vor
Interessant wären auch mal Konzepte und Strategien, wie es in bestehenden Wohngebieten in unserer Stadt weitergeht. Auch dort wohnen Steuerzahler, wie fleißig ins Stadtsäckel einzahlen. Die Bürgersteige und Straßen im Gebiet am Weinberg zum Beispiel sind unter aller Kanone. Und das schon seit Jahren und es tut sich nichts. Es fehlen hier z.B. öffentliche Parkflächen, insbesondere dort, wo sich noch Miets und Efh abwechseln. Bestehende Parkflächen , in den siebziger Jahren gebaut, entsprechen schon lange nicht mehr den heutigen Fahrzeugabmessungen.
Hat sich auch schon jemand mal Gedanken gemacht, Was jedes neue Wohngebiet an zusätzlichen Verkehrsfluss bei uns in der Stadt mit sich bringt? Und wie die Menschen entlang der Friedrichstraße oder der Hanauer und der GelnHäuser Straße den weiter verkraften sollen? Man kann sich nur wünschen, dass diese oder ähnliche Fragen hoffentlich Teil des kommenden Bürgermeister Wahlkampf sein werden.
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Guuudde
5 monate vor
Oh, ihr lieben Selbolder!
Stellt euch vor, der Bürgermeister zieht sich jedes Jahr, so Anfang Dezember, einen rot-weissen Mantel an, klebt sich einen Bart ins Gesicht und erfüllt jedem Einzelnen seinen ganz persönlichen Wunsch.
Wäre das nicht schön? Aber man darf doch wohl noch träumen, oder?
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KapitänSeeBär
5 monate vor
Stillstand, Stillstand überall. Hat ihn der Bürgermeister nicht gehört, den Knall ? Möchte lieber schnell verschwinden und uns weitere Probleme anbinden.
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Guuudde
5 monate vor
Immer noch nicht begriffen, dass nicht der Bürgermeister, sondern das Parlament, sprich die Stadtverordneten entscheiden, was hier geschieht.
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