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CDU zur Kita "Don Bosco": "Transparenz statt Stadtmärchen"

CDU zur Kita "Don Bosco": "Transparenz statt Stadtmärchen"

Die CDU-Fraktion Langenselbold und Bürgermeisterkandidat Florian Gibbe haben im Konferenzhotel Ysenburger Hof in Langenselbold ein Elterngespräch unter dem Motto „Kita Don Bosco - Was erwarten die Eltern?“ durchgeführt.

"Die Veranstaltung diente dem offenen Austausch mit Eltern der katholischen Kindertagesstätte 'Don Bosco' über die aktuelle Betreuungssituation in den provisorischen Räumen nach dem letztjährigen doppelten Wasserschaden im Kita-Gebäude in der Ringstraße. Ziel der Zusammenkunft war es, Gerüchte zu vermeiden, Transparenz zu schaffen und ein umfassendes Gesamtbild der Lage zu erhalten. Eltern, Vertreter der Kirche und der Politik konnten Fragen stellen und beantworten. Florian Gibbe, Fraktionsvorsitzender der CDU und Bürgermeisterkandidat, führte das Gespräch souverän. Am Ende stand für die Beteiligten mehr Klarheit sowie ein gemeinsames Ziel, den Stillstand bei der Sanierung der Kita Don Bosco schnell zu beenden und ins Machen kommen. Die für die Bereitstellung der Finanzmittel im Rahmen der Haushaltsplanung verantwortliche Stadtverordnetenversammlung verfügt stand Anfang April nicht ansatzweise über ausreichende Informationen zum Sanierungsprojekt der Kita. Sorge bereitet der CDU vor allem die vor wenigen Tagen (am ersten Tag nach der Kommunalwahl) von der Rathausspitze verhängte Haushaltssperre. Diese wurde von der Stadtverwaltung bisher nicht öffentlich kommuniziert, obwohl seitens des ersten Stadtrates ein Haushaltsdefizit von erneut mehr als 4 Millionen Euro erwartet wird und eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten darstellt", so die CDU in einer Pressemitteilung.

„Ein schneller Beschluss über einen Nachtragshaushalt wird unter den neuen Gegebenheiten fast zur Pflicht. Nach Ansicht der CDU Fraktion gibt es jedoch noch weitere Instrumente wie die kurzfristige Bewilligung überplanmäßiger und außerplanmäßiger Finanzmittel. Deshalb fordern wird die Rathausspitze auf Ihr Schweigen zu beiden Themen zu brechen und Ihrer Informationspflicht nachzukommen. Stillstand und stille Post müssen ein Ende haben“, erklärt Fraktionsvorsitzender Gibbe im Nachgang des Elterngespräches. Völlig unklar sei, ob die erforderlichen Finanzmittel für eine Sanierung bereits im aktuellen Haushaltsplan seitens der Rathausspitze berücksichtigt worden seien: "Nach ersten Recherchen der CDU-Fraktion fehlt es im Haushaltsplan an der Bereitstellung jeglicher Finanzmittel für Investitionen in Kitas in externer Trägerschaft. Dies verwundert insbesondere vor dem Hintergrund, dass dem Rathaus der Wasserschaden bereits seit über einem Jahr bekannt ist."

Die Kirchengemeinde gebe sich große Mühe, das Provisorium für Kinder und Erzieher so angenehm wie möglich zu gestalten und verzichte bereits seit längerer Zeit auf eigene Ansprüche und kirchliche Veranstaltungen. Gibbe: „Die CDU in Langenselbold steht bereit, um Verfahren zu beschleunigen." Er betonte, dass es kein Sprachverbot bei wichtigen Themen der Allgemeinheit in Langenselbold geben dürfe.

Die CDU-Fraktion bereitet nun eine detaillierte Anfrage für die kommende Stadtverordnetenversammlung im April vor, die als scharfes Schwert der Kommunalpolitik Transparenz schaffen soll. Ein Eilantrag oder eine Sondersitzung der Stavo seien jederzeit möglich, die CDU stehe auch dafür bereit: "Die neue CDU-Fraktion stellt 14 Abgeordneten für einen entsprechenden Beschluss zur Beschleunigung zur Verfügung. Die Fraktion vertritt die klare Position, dass es keine Sommerpause ohne Klarheit für die Kita, die Sanierung und den Haushalt der Stadt geben darf. Im Grunde erwarten wir als Stadtverordnete aber eine frühzeitige und ausführliche Reaktion der Rathausspitze auch ohne die Anwendung von zusätzlichen parlamentarischen Kontrollmechanismen."

Die CDU stellte zudem klar, dass der angebliche Abriss der Kita Don Bosco ein weiteres „Selbolder Stadtmärchen“ darstelle. Das zentrale Anliegen der CDU-Fraktion bleibe der Erhalt des konfessionellen Kindergartens in seiner Eigenständigkeit: "Trotz der Haushaltssperre ist die CDU bereit, gemeinsam mit allen Beteiligten eine tragfähige Lösung für die 75 Kita-Kinder und deren Eltern zu finden. Als positive Nachricht zum Abschluss wurde bekannt, dass die Kita Don Bosco einen eigenen Förderverein plant, der bereits Zusagen für Unterstützung erhalten hat."

Zusammenfassend forderte die CDU mehr Transparenz statt „Stille Post“, das Auf-den-Tisch-Legen von Fakten sowie die Beendigung des Stillstandes bei der Sanierung: "Die angekündigte Sommerpause für Stadtverwaltung, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung sollte erst nach Klarheit für Eltern, Kinder und Kirche beginnen. Das Elterngespräch trug in diesem Sinne dazu bei, den eingetretenen Informationsstillstand zu durchbrechen und konkrete nächste Schritte in der kommunalpolitischen Arbeit vorzubereiten."

Abschließend richtet die CDU Fraktion einen Dank an die Mitglieder der katholischen Kirche, welche im Verfahren einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag leiste, und die Eltern, die in dieser strapaziösen Situation zusammenhalten und sich engagiert und unterstützend in die aktuelle Debatte zur Verbesserung der Betreuungssituation einbringen würden.

Kommentare

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Doris D.
1 monat vor
Es scheint als ob Konrad keine Informationen hat bzw. hatte oder er möchte weiter „stille Post“ spielen statt an einer Lösung mitzuwirken.
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Konrad
1 monat vor
Immer wieder der Bürgermeister als Zielscheibe. Zur Klarstellung: er ist der Verwaltungschef des Rathauses und eben nicht der Verwaltungschef der katholischen KiTa.
Immer wieder gebetmühlenhaft der Begriff des „Stillstandes“. Wo sind die Aussagen und Informationen des Kirchenvorstands der KiTa Don Bosco?
Kein Wort über den Stand der juristischen Auseinandersetzung in diesem Fall.
Mal wieder viel Rauch um Nichts!
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Ahnungslos
1 monat vor
Es ist ihr gutes Recht, den Bürgermeister in Schutz zu nehmen, aber bitte wegen Ahnungslosigkeit sich nicht inhaltlich zu äußern, das ist Ihr Problem.
Es geht um Geld und da stellt sich die Frage, warum wurde das Parlament nicht informiert, warum sind keine Rückstellungen gebildet und, und , und. Ein wesentlicher Teil der Kosten trägt eben die Stadt und deshalb muss der Bürgermeister uns Bürgern sagen, was ansteht.
Ihr Schall und Rauch verfliegt ganz schnell und es geht um etwas und nicht um Nichts.
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1
Doris D.
1 monat vor
zitiere Konrad:
Immer wieder der Bürgermeister als Zielscheibe. Zur Klarstellung: er ist der Verwaltungschef des Rathauses und eben nicht der Verwaltungschef der katholischen KiTa.
Immer wieder gebetmühlenhaft der Begriff des „Stillstandes“. Wo sind die Aussagen und Informationen des Kirchenvorstands der KiTa Don Bosco?
Kein Wort über den Stand der juristischen Auseinandersetzung in diesem Fall.
Mal wieder viel Rauch um Nichts!



Guten Morgen Konrad, Sie sind herzlich eingeladen ebenfalls für mehr Transparenz zu sorgen. Was wollen Sie uns mitteilen? Welche Informationen haben Sie? Woher stammen die Informationen?

Alles andere ist eine dubiose Täter-Opfer-Umkehr. Ich freue mich auf Ihre Ausführungen
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1
Doris D.
1 monat vor
Warum äußert sich der Bürgermeister nicht zu dem Thema ? Erinnert stark an das Chaos um die Asylunterkunft in der Bahnstraße
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Operetta
1 monat vor
Das ist dann wohl der der letzte Akt im Trauerspiel um die Amtszeit von Greuel …
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Helga
1 monat vor
Da braucht die SPD nicht gleich wieder Krokodilstränen zu vergießen. Die Nummer geht auf ihren Bürgermeister!
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1
Gründaugasse
1 monat vor
Wir sind einfach nur noch enttäuscht. Warum hat sich die ganze Zeit niemand gekümmert. Warum wurde nicht ordentlich informiert ?
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Guudde
1 monat vor
Warum fragt "man" nicht mal beim Eigentümer nach? Der ist doch für den Bau in erster Linie verantwortlich. Die Stadt entscheidet nur über Zuschüsse
Oder wissen nur die CDU -Abgeordneten nicht, was Sache ist. Der Rest des Parlaments sieht doch wohl keinen Bedarf nach mehr Info. Vielleicht haben die ja besser zugehört.
Mal wieder Stimmungsmache vom selbsternannten "Schweizer Taschenmesser" der Selbolder Politikszene
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Kommentare
1 monat vor
Jetzt wird es Zeit, mal auf Ihre dummen Kommentare zu reagieren, die mich seit langem ärgern. Glauben Sie wirklich an das was Sie hier von sich geben. Wenn Sie als Magistratsmitglied mehr wissen, dann freuen Sie sich. Mich als Bürger interessiert aber, was mit den Einnahmen der Stadt geschieht. An denen bin ich auch beteiligt, in dem ich Steuer und Abgaben bezahle. Argumentieren Sie sachlich und nicht so viel dummes Geschwätz.
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MF
1 monat vor
Du kannst dir die Storys in dieser Stadt einfach nicht ausdenken. Wo ist der Bürgermeister?
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Guudde
1 monat vor
Hessenschau: Schön oder Schön Blöd?
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Tatjana
1 monat vor
Sind sie arbeitslos oder warum haben sie so viel Zeit um zu kommentieren?
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Guudde
1 monat vor
Nö, es ist nur interessant, was die politisch engagierten Selbolder Politiker - und das sind wohl die meisten Kommentatoren hier - so für unqualifizierten Mist verzapfen. Sie lassen sich von parteipolitischen Tendenzen beeinflussen und haben keine eigene sachliche Meinungsbildung mehr.
Ich wiederhole noch einmal: Ich bin nicht parteipolitisch engagiert.
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