"So stellen die Grünen unter anderem die Behauptung auf, die CDU wolle den Rufbus 'Carlos' aus dem Amt des Bürgermeisters heraus einführen. Hier wird bewusst versucht, falsche Eindrücke zu erwecken“, erklärt JU-Spitzenkandidat Ben Steiner. Tatsächlich entscheide über ein solches Projekt selbstverständlich das Stadtparlament. "Aus diesem Grund hat unser Bürgermeisterkandidat Florian Gibbe als Fraktionsvorsitzender den entsprechenden Antrag auch im Stadtparlament gestellt. Der Verweis der Grünen ist daher Wahlkampf mit falscher Feder“, so die Junge Union.
Darüber hinaus bleiben die Grünen nach Ansicht der Jungen Union ein konkretes eigenes Konzept schuldig: "Der Vergleich eines erprobten Modells wie dem Rufbus 'Carlos', der sich bereits in der Nachbarkommune Rodenbach großer Beliebtheit erfreut, mit vagen und kaum beschriebenen Alternativlösungen sei unsachlich." Allgemein stellt sich der Jungen Union der Verdacht, dass die Blockade des Rufbusses „Carlos“ durch die Grünen eher dem Wahlkampf geschuldet sei als sachlichen Gründen. "So fordern die Grünen im Main-Kinzig-Kreis selbst, dass das Modell 'Carlos' auf alle Kommunen ausgeweitet wird. Für uns stellt sich daher die Frage, ob die Grünen in Langenselbold das Programm ihrer eigenen Kreispartei nicht kennen oder sich für eine schnelle Wahlkampfattacke bewusst davon distanzieren“, so die Junge Union.
Für die Junge Union bleibe klar, dass der Rufbus „Carlos“ eine der besten und am schnellsten umsetzbaren Möglichkeiten wäre, den öffentlichen Nahverkehr in Langenselbold zu stärken „Wir würden die Taktungen verbessern, und gleichzeitig erstmalig das Schwimmbad, den Kinzigsee, das Sportzentrum und die Friedhöfe an den ÖPNV anbinden.“ Davon würden alle Generationen profitieren. Die Junge Union habe sich in der Vergangenheit stark für die Einführung von „Carlos“ eingesetzt und will dieses Engagement auch nach einer erfolgreichen Kommunalwahl fortführen. „Über 700 Unterschriften in einer Online-Petition sprechen eine deutlichere Sprache als Verzweiflungstaten im Wahlkampf“, so die Junge Union.
Steiner: „Eine Stärkung des ÖPNV gibt es nur mit der CDU und Florian Gibbe“
Abschließend betont die Junge Union: „Die jüngsten Attacken zeigen, dass es den Rufbus Carlos für Langenselbold nur mit Florian Gibbe und der CDU geben wird. Wer eine schnelle und pragmatische Stärkung des ÖPNV in Langenselbold will, sollte das im Hinterkopf behalten.“



Kommentare
Am 15.3.2026 finden bekanntlich auch Kreistagswahlen statt, sodass es dafür ein Wahlprogramm der Grünen im MKK gibt. D.h. was den MKK betrifft, so kann es z.B. im Ostkreis oder eben auch im Freigericht durchaus sinnvoll sein, Carlos einzuführen.
Im Unterschied dazu geht es in unserem Beitrag um Langenselbold! Und die Stadt hat laut KVG einen gut angeschlossenen ÖPNV.
Ich frage mich eher, was dieser Artikel hier über die Absender aussagt, die sich eher als Opfer inszenieren, wenn es um einen inhaltlichen Diskurs geht…
Dreckschleudern all über all.
Das Ding kostet gewaltig und ich glaube nicht, dass die Fahrgäste das bezahlen wollen.
Wer will schon im Winter zum Schwimmbad fahren? Wenig Fahrgäste - Leerfahrten -Ende der Veranstaltung! Außer Spesen nichts gewesen.
Vorwürfe hier, Unterstellungen da, Diskussionen über angeblich gefälschte Videos … (Also wirklich: Wer ernsthaft glaubt, dass eine Partei ein Video des amtierenden Verteidigungsministers fälschen würde, sollte vielleicht einmal kurz innehalten und seine eigenen Schlussfolgerungen überdenken)
Vielleicht wäre es einfach mal eine Idee, bis Sonntag normalen Wahlkampf zu machen und den Bürgern die Entscheidung zu überlassen!