Viele Senioren/innen leben im hohen Alter alleine/ selbstbestimmt bzw. ihre Angehörigen und Freunde sind häufig nicht direkt aufgrund Arbeitstätigkeit oder räumlicher Trennung sofort verfügbar, wenn ein kleiner oder großer Unfall den älteren Menschen ereilt. Hier kann ein „Hausnotruf“ helfen. Aus diesem Grund hat die Arbeitsgemeinschaft SPD Linsengericht 60plus Frau Sust vom DRK Gelnhausen/Schlüchtern eingeladen, über das System „Hausnotruf“ zu informieren. „Es ist ein gutes Gefühl, Hilfe zu bekommen, wenn man sie braucht - auf Knopfdruck!“ so Frau Sust, und weiter „der Hausnotruf des DRK bietet für alle, die trotz Alter, Krankheit oder Behinderung auf ihre gewohnte Umgebung nicht verzichten wollen, sich ihre Selbstständigkeit bewahren möchten und schnelle Hilfe im Notfall erhalten zu wollen.“
Das Deutsche Rote Kreuz bietet einmal ein Basispaket an, das beinhaltet neben der Gerätemiete und dem Notrufsender die Dienstleistung der Zentralen Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises für € 27,00 monatlich an. Dieser Betrag wird bei einem anerkannten Pflegegrad in der Regel von der Pflegeversicherung übernommen. Daneben gibt es noch ein Komfortpaket und ein Komfort-PLUS-Paket mit weiteren Leistungen wie eine Schlüsselhinterlegung und andere sinnvolle Funktionen.
Und konkret wurde u.a. gefragt: „Und wie weit funktioniert der Rettungsknopf?“ bzw.“Was mache ich, wenn der Rettungsknopf ins Spülwasser/Badewanne fällt?“ alle diese Fragen beantwortet Frau Sust sach- und fachgerecht: „Der Sender hat eine Reichweite von ca. 200 m, so dass Sie sogar im Garten einen Notruf auslösen können. Und, was noch wichtig ist, der Notrufsender ist stoßfest und wasserdicht: Er funktioniert auch in der Badewanne, beim Spülen, Händewaschen oder unter der Dusche! Nur dabeihaben muss man den Hausnotruf-Knopf!“



