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Maintal: Götz Winter (CDU) will Bürgermeister werden

Maintal: Götz Winter (CDU) will Bürgermeister werden
Götz Winter (rechts) will Bürgermeister in Maintal werden.

Die Mitglieder der CDU Maintal trafen sich im Bürgerhaus Hochstadt, um aktuelle Themen aus Kreis und Bund zu diskutieren. Im Vordergrund standen die Wahl des Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. September diesen Jahres. Der Vorstand schlug den Hochstädter Juristen Götz Winter, der auch Fraktionsvorsitzender der Maintaler CDU ist, vor, der schließlich einstimmig gewählt wurde.

In der Vorschlagsbegründung durch den Parteivorsitzenden Martin Fischer wurde hervorgehoben, dass Winter als „absoluter Vollblutdemokrat bekannt ist, der sich mit Leidenschaft für das demokratische System der Bundesrepublik einsetzt“. Sein auch in der Fraktion immer wieder betontes Credo sei, dass die politische Willensbildung immer vom Volk und den von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Interessensvertretern ausgehen würden. Winter sei Christdemokrat mit Überzeugung, der ungeachtet dessen über den Tellerrand schaut, immer den Dialog sucht und völlig undogmatisch auf alle demokratischen Fraktionen zugehe, um im Sinne der Sache Mehrheiten zu organisieren.

"In der Aussprache betonten viele Mitglieder, dass sie es schätzen, dass ein Kandidat antritt, der sich nicht nur der sozialen und ökologischen Verantwortung stellt, sondern in der kurzen Zeit als Fraktionsvorsitzender schon bewiesen hat, dass er mit seiner undogmatischen, offenen Art Mehrheiten organisieren kann. Das Entstehen der Kooperation von CDU, SPD und FDP ist ein guter Schritt für Maintal und ein erster politischer Erfolg. Er selbst betonte in seiner Vorstellung, dass er in das bürgerliche Leben Maintals fest integriert ist. Insoweit ist es ihm Herzensangelegenheit, dass das Vereinsleben und insbesondere die Jugendarbeit wieder dahin zurückfindet, wo es vor der Pandemie war. Als erfahrener Baujurist kann er insbesondere bei den großen Bauvorhaben und Stadtentwicklungsprojekten mit Architekten, Fachplanern und Investoren auf Augenhöhe verhandeln und damit sofort einen Mehrwert einbringen", so die CDU in einer Pressemitteilung.

Sehr interessiert wurde auch der Bericht der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert aufgenommen. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass aus dem Bund Rückenwind für die Bewerbung als Bürgermeister kommt“, verspricht sie. Bei allen kritischen Kommentaren hinsichtlich der Corona-Politik sei das Ergebnis positiv. Ebenso die niedrige Arbeitslosigkeit mit 4,6 Prozent könne sich im internationalen Umfeld sehen lassen. "Zudem werden 2000 neue Richterstellen besetzt und auch die Abdeckung des Mobilfunks mit 98% hat sich deutlich verbessert. In der Umsetzung sind der Digitalpakt an den Schulen und auch die Pflegereform macht Fortschritte. Das Regierungsprogramm für die Bundestagswahl ist auf den Weg gebracht. Schwerpunkte werden hier sein die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für den Ersterwerb eines Eigenheimes, die Begrenzung der Unternehmenssteuer auf maximal 25%, die vollständige Abschaffung des Solis und die Stärkung der Eigenverantwortung. Weiteren Raum nahm die Diskussion zu den Themen Rente, Fachkräftemangel, Bürokratieabbau und sowie Migration ein", so Leikert.

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