Sich gemeinsam ein Thema erschließen, sich informieren und über das Thema eine Meinung bilden, andere Meinungen auszuhalten und trotzdem fair zueinander zu bleiben – das ist das Ziel der Demokratie-Werkstatt. Hierzu hat sich seit Juni dieses Jahres ein Bürger*innengruppe gebildet. Beim letzten Treffen im Juni wurde lebhaft über die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll diskutiert. In der Juli-Sitzung waren das Kopftuch und die aktuelle Kommunalpolitik in Maintal Themen der Demokratie-Werkstatt. „Die Demokratie-Werkstatt ist kein Stammtisch, sondern soll dazu dienen demokratische Fähigkeiten zu entwickeln und zwar unter Moderation eines politischen Bildners“, so Olivia Metzendorf, Leiterin der Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion zusammen mit Alexander Wicker vom Bildungspartner Main-Kinzig, der die Demokratie-Werkstatt moderiert. Ergebnis können Informations-Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen sein, aber auch ganz andere Formate. Themen, Termine und Ergebnisse der Demokratiewerkstatt bestimmen allein die Teilnehmer*innen. Diese können von Treffen zu Treffen variieren und neu festgelegt werden.
Der Termin für das dritte Treffen der Demokratie-Werkstatt ist Dienstag, der 20. August 2019 um 18 Uhr im Stadtteilzentrum Bischofsheim, im Dörnigheimer Weg 25 in Maintal. Wer Interesse an der Demokratie-Werkstatt hat, kann sein oder ihr Interesse gerne auch unter der Mailadresse freiwilligenagentur@maintal.de formlos und unverbindlich anmelden.
Die Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur hat sich für 2019 den Schwerpunkt „Demokratie stärken!“ gesetzt. Sie organisiert zusammen mit der Integrationsbeauftragten Verena Strub und dem Fachdienst Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Maintal verschiedene Angebote, die dazu einladen sollen sich mit dem Thema Demokratie zu befassen. Weitere Informationen zu allen Demokratie-Projekten können hier nachgelesen werden: www.maintalmachtmit.de
Foto: Alexander Wicker, der die Demokratie-Werkstatt moderiert. Foto: Stadt Maintal


