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Keiler Bier

Zwei Filme über die Bedeutung des Miteinanders

Zwei Filme über die Bedeutung des Miteinanders

Es war ein außergewöhnliches Kino-Event. Rund 500 Maintaler*innen konnten Ende Januar im leeren Schwimmbecken des Maintalbads zwei ansprechende Filme auf großer Leinwand und in besonderer Kulisse erleben.

CID

Für Donnerstag, 20. Februar, lädt das seit vielen Jahren bestehende kulturelle Angebot „Kino vor Ort“ im Bürgerhaus in Bischofsheim zu zwei aktuellen und sehr sehenswerten Filmen ein.

Der französische Publikumserfolg „Die leisen und die großen Töne“ erzählt um 17.30 Uhr von zwei Brüdern, die spät voneinander erfahren, da sie von verschiedenen Familien adoptiert wurden. Einer der beiden ist ein bekannter Dirigent und lernt seinen Bruder erst kennen, als er aufgrund seiner Erkrankung eine Knochenmarkspende benötigt. Die beiden Brüder wuchsen in unterschiedlichen Milieus auf. Sie eint aber ihre Begeisterung für Musik und ihr entsprechendes Talent. Das Publikum lernt die unterschiedlichen Lebensumstände der beiden kennen und begleitet sie auf dem keineswegs immer einfachen Weg ihrer Annäherung. Der Film wirft die Frage auf, was gewesen wäre, wenn die Brüder miteinander hätten aufwachsen können. „Die leisen und die großen Töne“ wurde international mit vielen Publikumspreisen ausgezeichnet.

Um 20 Uhr geht es in der deutschen Tragikomödie „Feste & Freunde“ um eine Gruppe von befreundeten Paaren und Singles mittleren Alters. Der Film folgt ihnen von 2019 bis 2023. In diesen Jahren treffen sich die zehn Befreundeten immer wieder bei festlichen Anlässen. Dabei lernt das Publikum ihre jeweiligen Beziehungen und ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe kennen. Es wird geheiratet, Kinder werden geboren, es kommt zu Affären, Trennungen etc. Auch die besonderen Gegebenheiten während der Corona-Jahre werden nicht ausgespart.

Der junge Regisseur David Dietl hat mit „Feste & Freunde“ eine dänische Vorlage in die deutsche Gesellschaft übertragen. Er erzählt von der Bedeutung des Miteinanders und dem Halt, den Freundschaften gerade in schwierigen Lebenslagen geben können. Auch dank einer hervorragenden Besetzung mit Laura Tonke als Single und Annette Frier als enttäuschte Ehefrau hat Dietl einen unterhaltsamen, aber keineswegs vordergründigen Wohlfühlfilm geschaffen.

Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Karten gibt es an der Abendkasse für acht Euro. Welche Filme am 20. März auf dem Programm stehen, können Interessierte rechtzeitig auf der Homepage der Stadt Maintal im Veranstaltungskalender und durch den Kulturnewsletter des Kulturbüros (zu bestellen unter: https://www.maintal.de/newsletter#content) erfahren. Fragen beantwortet das Kulturbüro der Stadt Maintal unter der Telefonnummer 06181 400-721 oder per E-Mail an kultur@maintal.de.

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