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WAM: Heftiger Schwund bei den BfB

WAM: Heftiger Schwund bei den BfB

"Zweistellig im Stadtparlament, so das Ziel der 'Bürger für Bürger' (BfB) - wenn das mit dem Schwund so weitergeht, sitzen die BfB am Ende zu zweit in der Stadtverordnetenversammlung. Gestartet mit 60 Listenkandidaten im Dezember 2026 bei der Aufstellung der Liste und geschrumpft um fast 40 Prozent auf 37 Kandidaten nach nur einem Monat. Sollte man diese Unsicherheit wirklich wählen?“, fragt sich die Wahlalternative Maintal (WAM).

Höfler Fenster

„Große Ambitionen sind ja da“, sagt Jana Freund. „Aber ob die BfB das wirklich umsetzen können, ist zweifelhaft, da ihre Wahlversprechen nicht realistisch sind. Und wenn sich dann der erste Realitätscheck einstellt, der erste Kater nach der Euphorie – wie viel Durchhaltevermögen haben sie dann wirklich? Gerd Robanus hat ja hingeschmissen nicht mal die ganze Legislaturperiode im ehrenamtlichen Magistrat durchgehalten – obwohl er wissen sollte, wie Kommunalpolitik funktioniert. Wie groß wird die Enttäuschung bei der Wählerschaft sein, wenn die großen Erwartungen, die geschürt wurden, nicht erfüllt werden können? Wir sehen das bei Gemeinsam, wir sehen das bei der AfD – eingezogen ins Stadtparlament, aber keine Substanz. Kein einziger Antrag, entweder keine Ideen für den Haushalt oder eine Wiederholung der typischen, nichtssagenden rhetorischen Figuren. Und lange Zeit blieben einfach die Stühle leer. Aber Kommunalpolitik funktioniert so nicht. Da muss man anpacken, Kompromisse schließen, Mehrheiten suchen. Und eine bloße Verweigerungshaltung hilft der Stadt nicht weiter. Wer wirklich Kommunalpolitik machen will, muss sich auf seinen Hosenboden setzen, in den sauren Apfel beißen und realistische Versprechen machen. Die BfB haben schon mit einem falschen Versprechen angefangen – einer Liste von 60 Leuten. Kann man da wirklich erwarten, dass sie wissen, was aus ihrem Wahlprogramm realistisch umsetzbar ist?“

 

 

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