Nach Angaben von Daniel Alt, Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Neuberg und Einsatzleiter vor Ort, befanden sich beim Eintreffen keine Personen mehr im Gebäude. Wie Alt weiter schilderte, handelt es sich um ein Lagerhallengebäude mit angrenzendem Wohnbereich, bei dem bereits ein Teil des Dachstuhls stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die ersten Maßnahmen konzentrierten sich laut Alt auf den Löschangriff an den offenen Stellen des Dachstuhls sowie auf den Schutz benachbarter Gebäude. Im weiteren Verlauf kamen zusätzlich Kräfte aus Langenselbold, Erlensee und Ronneburg hinzu.
Insgesamt waren nach seinen Angaben circa 60 Einsatzkräfte mit elf Feuerwehrfahrzeugen sowie ein Fahrzeug des Rettungsdienstes und eine Streife der Polizei vor Ort. Der Brand war am Abend nach seinen Worten grundlegend unter Kontrolle, allerdings befanden sich noch Glutnester im abgebrannten Bereich und in weiteren Teilen des Dachstuhls. Deshalb öffneten die Einsatzkräfte Stück für Stück die Dachhaut und kontrollierten den Bereich mit Wärmebildkameras und einer Drohne. Daniel Alt rechnete am Abend noch mit einer Einsatzdauer von mindestens zwei bis drei Stunden.
Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache, warum das Feuer ausbrach, ist bislang noch unklar.
Fotos: 5VISION.NEWS



