Zahlreiche Hobbygärtner nutzten die Gelegenheit, sich praxisnah über den richtigen Schnitt von Rosen zu informieren. Unter der fachkundigen Leitung von Andreas Buttkus und Christl Weth wurden die wichtigsten Schnitttechniken an verschiedenen Rosenklassen anschaulich erläutert und direkt vorgeführt. Neben theoretischen Grundlagen konnten die Teilnehmer auch selbst Hand anlegen und individuelle Fragen klären.
Als optimaler Zeitpunkt für den Rosenschnitt wurde Mitte März genannt, wenn die Forsythien blühen. Geschnitten wird etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe, leicht schräg ansteigend. Grundsätzlich empfiehlt sich ein Rückschnitt auf drei bis fünf Augen, bei stark wüchsigen Sorten auch stärker. Wichtig ist zudem, abgestorbene und kranke Triebe konsequent bis ins gesunde Holz zu entfernen.
Edel- und Beetrosen werden auf etwa 15 bis 20 Zentimeter zurückgeschnitten, während Strauch- und Kletterrosen je nach Blühverhalten unterschiedlich behandelt werden. Ein regelmäßiger Schnitt fördert die Blühfreude und beugt Krankheiten vor. Voraussetzung ist geeignetes Werkzeug wie eine scharfe, saubere Gartenschere.
Der Kurs fand großen Anklang. Der OGV Eichen plant bereits weitere Veranstaltungen rund um Gartenpflege und Obstbaumschnitt.


