Das offensichtlich vom Grundstück geflüchtete Ross wurde einige Straßen weiter von einer beherzten Passantin auf seinem Weg durch den Ort gestoppt und festgehalten. Die sogleich alarmierte Polizei konnte zunächst die Herkunft der drei Pferde - ein Schimmel, ein Rappe und ein Fuchs - nicht klären und brachte sie in einem ortsansässigen Reitsportzentrum unter. Am späten Mittag klärte sich die Sache dann aber recht schnell auf. Eine Pferdebesitzerin rief von einem Hof aus dem benachbarten Ostheim an und meldete ihren kleinen Schimmel als gestohlen; zwei weitere dort in Nachbarboxen untergebrachte Tiere seien ebenfalls verschwunden. Offensichtlich hatten bislang unbekannte "Pferdefreunde" irgendwann nach 20 Uhr den Rössern Halfter angelegt und sie durch die Dunkelheit über die Feldflur nach Heldenbergen geführt; warum dann dort die Tiere von ihnen im Garten des Einfamilienhauses "geparkt" wurden, liegt derzeit noch völlig im Dunkeln. Auf dem Weg durch das Gelände mussten die Unbekannten mit den drei Tieren auch eine Bundesstraße überqueren. Die Polizei setzt nun darauf, dass Autofahrer den vielbeinigen Tross bemerkt haben; Hinweise bitte an die Wache in der Hanauer Cranachstraße, Telefon 06181 9010-0.
Seinen Augen nicht trauen wollte am Dienstagmorgen ein Anwohner der Heldenbergener Brucknerstraße, als er nach einem Hinweis von Nachbarn in seinem Garten nachschaute. Dort standen - angebunden an Bäume - brav zwei Kleinpferde. Spuren an einem anderen, ziemlich malträtierten Baumstamm wiesen deutlich darauf hin, dass dort wohl zuvor noch ein weiteres Pferd angebunden war.
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