Und weiter: "Kurz vor der Wahl nochmal richtig Gas geben – das nenne ich Engagement. Während andere Parteien Flyer verteilen oder Klinken putzen, habt ihr euch für die anspruchsvollere Sportart entschieden: nächtliches Abhängen im Halbdunkel, mit Leiter, Cuttermesser und wahrscheinlich einem Hauch von schlechtem Gewissen. Das Entfernen oder Beschädigen von Wahlplakaten ist bekanntlich verboten und strafbar, da es sich um Eigentum der Parteien handelt. Das Gute daran: Jetzt wissen es alle. Jeder, der heute Morgen an dem Laternenmasten vor dem Bahnhof in Heldenbergen vorbeigelaufen ist und die veränderte Fläche gesehen hat, denkt automatisch: 'Hm… da hing doch was anderes...?' Gratulation – ihr habt uns gerade die wirksamste Negativkampagne geschenkt, die man für null Euro bekommen kann. Und das Beste: Unsere Wähler sind nicht blind. Die merken sich das. Die bewerten das. Und sie kommen trotzdem – oder gerade deswegen. Also nochmal: Danke. Nächstes Mal könnt ihr euch den Aufwand sparen und einfach direkt unser Logo auf eure Plakate drucken. Spart Papier und sieht ehrlicher aus. Ein reifer politischer Diskurs braucht faktenbasierte Argumente und Respekt. Alles andere beschädigt nicht nur Plakate, sondern das Miteinander selbst."
"Mich erreichten am Mittwoch Nachrichten und Fotos aufmerksamer Bürger über einen plötzlichen Plakatschwund in Nidderau. Herzlichen Dank für den nächtlichen Einsatz, liebe Plakat-Entferner", erklärt Benjamin Loth von der AfD in Nidderau in einer Pressemitteilung.
Kommentare
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2 monate vor
Zerstören von Wahlplakaten, egal von welcher Partei, geht gar nicht! Letztens gab es hier einen Artikel über die Zerstörung von Plakaten der Grünen und nun über die der AFD. Ist den Tätern eigentlich klar, dass Sie mit Ihrem Tun die Demokratie beschädigen? Offensichtlich sind diese Leute mangels Argumente nicht auf einen politischen Diskurs, sondern nur auf Gewalt und Zerstörung aus. Einfach nur armselig!
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2 monate vor
Ja, so sind sie "Unsere Demokraten".
Ich habe einst für die FWG Nidderau kandidiert. Dabei gehörte auch "Canvassing" (Google is your friend) zu unserem Wahlprogramm.
War sehr aufschlussreich. In Windecken "Im Sportfeld" spuckte man mir vor die Füße und drohte mir Schläge an. Die Tochter des "Hausherren" zog dann in das Stadtparlament ein, für die SPD.
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Ich habe einst für die FWG Nidderau kandidiert. Dabei gehörte auch "Canvassing" (Google is your friend) zu unserem Wahlprogramm.
War sehr aufschlussreich. In Windecken "Im Sportfeld" spuckte man mir vor die Füße und drohte mir Schläge an. Die Tochter des "Hausherren" zog dann in das Stadtparlament ein, für die SPD.





Wer? Wo?
Finden sie es nicht etwas übertrieben, die Verfechter "ihrer Demokratie" als rechtsextrem zu bezeichnen?
Aufgrund der Meldestellen, sollte man vorsichtig sein, da diese Parteien gerne Leute anzeigen.