Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Wohnhaus. Die Bewohnerin hatte das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst brachte sie mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Frau gab jedoch an, dass sich ihr Hund möglicherweise noch im Haus befinde. Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor, retteten den Hund unverletzt und leiteten die Brandbekämpfung im Keller ein. Sie lokalisierten den Brandherd rasch und brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin.
Neben Rettungsdienst und Polizei waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nidderau im Einsatz. Zum Schutz der eigenen Einsatzkräfte wurde im Verlauf des Einsatzes die Hygiene-Komponente der Feuerwehr Nidderau nachalarmiert. Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schätzt den Sachschaden auf circa 50.000 Euro.
Quelle: Feuerwehr Nidderau


