Sie gehören wie Shaun der alten ursprünglich aus England stammenden Schafrasse der Shropshire Schafe an. Diese sind bekannt dafür, dass sie – anders als andere Schafrassen – keine Gehölze verbeißen, so dass die Obstbäume unbeschädigt bleiben, ebenso wie andernorts die Weihnachtsbaumkulturen, in denen sie sonst häufig als Rasenmäher eingesetzt werden.
Die Schafe werden in Koppeln gehalten, die mit Elektrozaun umgeben sind und regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit kontrolliert werden. Die Koppeln werden umgestellt, sobald das Gras gefressen ist. Stephan Zöller von der Stadt Nidderau und Barbara Fiselius vom Landschaftspflegeverband freuen sich sehr, dass diese Vermittlung an die Schäferei Wendt aus Ostheim geklappt hat, ist doch zumindest in Teilbereichen am Ohlenberg die Sorge um ausreichende Pflege des Unterwuchses damit erst mal vom Tisch. Herr Kai Wendt ist ausgebildeter Landwirt und heute Hobbyschäfer, der sich seit vielen Jahren mit Schaf- und Ziegenhaltung in der Landschaftspflege in der Umgebung einen guten Namen gemacht hat. Auch ihm ist mit der Aktion gedient, da seine Tiere mehr Fläche als bisher benötigen, und der Aufwuchs unter den Streuobstwiesen genau das Richtige ist für die relative anspruchslosen Tiere.
Bitte beachten: Die Elektrozäune stehen unter Strom. Kinder und Hunde sind davon fern zu halten. Die Stromschläge können sehr schmerzhaft sein! Außerdem bitte die Tiere keinesfalls füttern, sie haben genau das richtige Futter und in ausreichender Menge auf der Weide. Falsch verstandene Tierliebe kann in diesem Fall zur Krankheit bis zum Tode der Tiere führen. Um rücksichtsvolles Verhalten wird gebeten. Ansprechpartner Stephan Zöller (Stadt Nidderau) 06187 299180 oder Barbara Fiselius (LPV) 0173 32 00806
Foto: So ein nettes Shropshire Lamm könnte schon bald auf den Streuobstwiesen am Ohlenberg und am Wingert in Windecken zu sehen sein.


