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Wächtersbach: Tonnenweise illegaler Müll und kein Ende in Sicht

Wächtersbach: Tonnenweise illegaler Müll und kein Ende in Sicht
Foto: Ordnungsamt Wächtersbach

"Illegale Müllablagerungen in der Natur, illegale Rest- und Sperrmüllentsorgung an und um die Altkleider- und Altglascontainer – dies sind schon beinahe alltägliche Bilder. Die Müllsünder werden nicht weniger, während die Kosten für die Entsorgung stetig weiter steigen", heißt es aus dem Rathaus in Wächtersbach.

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Bauschutt, asbesthaltige Abbruchteile, Möbelstücke, Matratzen, Sitzmöbel, Glasscheiben, Keramik, Elektrogeräte – es gebe mittlerweile nichts mehr, was nicht auf Kosten der Allgemeinheit und auch der Natur illegal entsorgt wird: "Ein seit langer Zeit täglich (!) wiederkehrendes Problem sind die illegale Entsorgung von Sperrmüll, Restmüll und anderen Abfällen an öffentlichen Plätzen, in der Natur, und besonders häufig an den Altglas- und Altkleidercontainern. Dabei kann jeder Wächtersbacher Bürger seinen Sperrmüll kostenfrei (bis max. 350 Kg je auf dem Wohngrundstück angemeldeter Restmülltonne) beim hiesigen Wertstoffhof abgeben oder 2-mal jährlich kostenlos vor der eigenen Haustür abholen lassen. Jede illegale Entsorgung verursacht der Gemeinde zusätzliche hohe und unnötige Kosten (Personal, Benzin/Strom, Entsorgung, u.v.m.). – und stellt am Ende zum Missfallen aller Bürger einen weiteren Faktor für jährlich steigende Müllgebühren dar. Die negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna sind ebenfalls hinlänglich bekannt."

Die Stadt kämpfe zwar mit nicht nachlassendem Engagement und nach Kräften gegen die zunehmende illegale Müllentsorgung an, "jedoch sind wir auch für jede Hilfe und Information aller Bürger, die verdächtige Aktivitäten beobachten und melden, dankbar". Möglich ist dies unter der bekannten Telefonnummer 0 60 53 – 802 – 0 oder unserer E-Mail-Adresse ordnungsamt@stadt-waechtersbach.de. Ebenso appelliert die Stadt nochmals an jeden einzelnen Bürger, auf die richtige Entsorgung der Abfälle zu achten und die Standorte der Altglas- und Altkleidercontainer sowie die Natur sauber zu halten.  

"Alle Informationen, was wohin gehört, sowie sämtliche Abfuhr-Termine finden sich auf der Vorder- und Rückseite unseres Abfallkalenders. Dieser wird jährlich mit der Wächtersbacher Heimatzeitung verteilt, ist über die städtische Homepage als PDF abrufbar und im Bürgerservice des Rathauses erhältlich. Ebenso finden sich alle Informationen, Termine, Formulare, u.v.m. auch noch einmal separat auf unserer Homepage sowie in der Abfall-App, die die Stadt Wächtersbach seit Mai 2024 allen Bürgern kostenfrei anbietet. Sollte man trotzdem einmal nicht wissen, wohin etwas gehört oder wie eine bestimmte Abfallart korrekt entsorgt wird, so steht die Abfallberatung der Stadt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Diese ist Mo. bis Fr. von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Durchwahl -39 zu erreichen, oder schreiben Sie eine E-Mail an abfall@stadt-waechtersbach.de", heißt es abschließend aus dem Rathaus.

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Kommentare

1
Pietje
1 stunde vor
Das sind m.E. nicht zwingend Bewohner der jeweiligen Kommune. Mir wurde zum wiederholten mal Restmüll zu meinem regulären Sperrmüll dazugestellt. Zuletzt von Metallsammlern, die leider zu schnell angehauen sind. Das Zeugs durfte ich dann über meine Restmülltonne entsorgen bzw. einen Teil zum Elektroschrott bringen. Nicht nur die Kommunen haben diese Problem.
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