Grüne: Renaturierung der Nidder und eine Fischtreppe am Wehr

Niederdorfelden
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"Die leichten Gewinne in der Kommunalwahl ermuntern uns einerseits, in unserer Arbeit fortzufahren und Ideen weiter zu verfolgen. Durch die vielen neuen Bürger*innen auf der Liste freuen wir uns andererseits auch, neue Ideen zu präsentieren und neue Herausforderungen anzugehen“, so Matthias Zach, Ortsverbandsvorsitzender von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN.

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Zum Weltwassertag nimmt er gemeinsam mit Sandra Eisenmenger Stellung zu alten Projekten. "Hier geht es uns insbesondere vor allem um die dringend notwendige und durch gesetzliche Regelung schon längst geforderte Renaturierung der Nidder im Bereich von Niederdorfelden und vor allem der Bau einer so genanntenFischtreppe. Diese ermöglichen es Fischen, durchgängig vom Meer zu den Oberläufen der Flüsse zu kommen. Wir sprechen uns hier für naturnahe Fischaufstiegshilfen, die so genannten rauhen Rampen oder Umgebungsrinnen aus."

Zach ergänzt, dass Wasser nicht nur ein wertvolles Lebensmittel sei, "dass wir heute immer noch für Toilettenspülung und Auto waschen verschwenden. Wasser gehört zu den natürlichen Grundversorgungsgütern und besonders geschützt. Was überhaupt nicht geht und wo ich sofort dafür zu gewinnen bin: Wasserversorgungsunternehmen gehören aus der privaten Hand in kommunale oder staatliche Hände. Es darf kein privates Eigentum an öffentlichen Trinkwasserbrunnen geben“. Allerdings mache der Weitwassertag über diese beiden Fragen hinaus auf weitere Themen aufmerksam, die die Grünen auch in Niederdorfelden schon immer angesprochen hätten und die bisher nur teilweise und nur nach streitigen Diskussionen umgesetzt worden seien, wie beispielsweise Regenrückhaltebecken, Blühwiesen, Renaturierung des Feldbaches, Zisternen im Alt- und im Neubau. „Was war das ein Kampf gegen Windmühlen, dass 'Im Bachgange' jedes Haus Zisternen nachweisen und bauen muss", so Zach. Eisenmenger erinnerte daran, dass auch die Größe des Regenrückhaltebeckens hart umstritten war.

„Ich bedaure sehr, dass bei den Dorfeldern der Eindruck entstanden ist, die Grünen seien nur auf Krawall aus und gegen alles. Aber wer überzeugt sei, dass da zu wenig gemacht wird oder die Größe zum Beispiel eines Regenrückhaltebeckens falsch berechnet ist, der macht sich vielleicht unbeliebt", so Eisenmenger weiter. „Im Ergebnis allerdings haben wir mit Erfolg nicht gegen etwas gekämpft, sondern für ein größeres Regenrückhaltebecken und für Zisternen, die uns die Möglichkeit geben, Regenwasser länger in unserer Gemarkung zu halten, damit Schichtwasser und letztlich Grundwasser hier zu erneuern und Regenwasser für Garten, Auto- und Toilettenspülung zu nutzen“, machen Eisenmenger und Zach deutlich.

Letztlich habe der „Streit“ zum Ergebnis geführt, dass alle Trinkwasser sparen können. In diesem Zusammenhang machen beide auf weitere Schwerpunkte zum Thema Wasser aufmerksam, dem sie sich widmen wollen: "Einfluss des Klimawandels auf unsere Wälder, Rückgang des Grundwasserspeigels hier in der Gemarkung von Niederdorfelden und dringend notwendige Maßnahmen, die Problematik multiresistenter Keime in Fließgewässern und der durch einen aufmerksamen Beobachter dargestellten Wasserverluste im Leitungsnetz der Gemeinde Niederdorfelden sowie immer wieder und fortwährend die Problematik des extrem harten Wassers. Wir haben in diesem Zusammenhang die Kreiswerke als unseren Wasserversorger angeschrieben und folgende Fragen gestellt, die uns helfen sollen, die genannten Zahlen einzuordnen", so Eisenmenger und Zach: "Niederdorfelden hat 2019 193.903 m³ Wasser verbraucht. Darin enthaltene Leitungsverluste von 17.828 m³. Gibt es eine Schwelle der Wasserverluste in den Trinkwasserleitungen, bis zu der Wasserverluste zu tolerieren sind? Ist das eine Frage der Wirtschaftlichkeit? Sind die Wasserverluste in die Kostenkalkulation eingeflossen und wie hoch ist deren Anteil am Wasserpreis, den jeder/jede Bürger*in zu zahlen hat?"

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