„Ziel ist es, dass wir so schnell es irgend möglich ist, eine Schadensregulierung erreichen, damit die Schülertoiletten im ersten Obergeschoss schnell wieder genutzt werden können“, betont Jannik Marquart.
Ein Blick in die Mädchentoilette, in der das Feuer seinen Anfang nahm, zeigt stark verrußte Wände, Kacheln und Böden, der Handpapierspender ist durch den Brand zur Unkenntlichkeit zusammengeschmolzen. Auch die benachbarte Jungentoilette ist durch die starke Rauchentwicklung stark beschädigt worden. „Wir sind alle sehr dankbar, dass niemand verletzt wurde, denn zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch rund 200 Personen im Schulgebäude auf“, erklärt Schulleiterin Haselhuhn. Gleichwohl sind sich alle Beteiligten einig darüber, dass auch leicht Schlimmeres hätte passieren können. „Wenn es sich tatsächlich am Ende als Brandstiftung herausstellen sollte, dann handelt es sich nicht um einen harmlosen Schülerstreich. Dabei wurde dann nämlich nicht nur ein hoher Sachschaden in Kauf genommen, sondern auch die Möglichkeit, dass Menschen verletzt werden“, unterstreicht Jannik Marquart. Wie hoch der entstandene Schaden tatsächlich ist, kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beziffert werden. Er dürfte jedoch um einiges höher ausfallen, als die zunächst von der Polizei geschätzte Summe von 20.000 Euro. Denn durch die Löscharbeiten ist möglicherweise zu viel Wasser in die Gebäudesubstanz eingedrungen. „Die Toilettenanlagen müssen komplett saniert werden“, so Jannik Marquart. Gemeinsam mit dem Team der Adolf-Reichwein-Schule bedankt sich der Schuldezernent bei allen, die geholfen haben, den Brand schnell zu löschen, vor allem der Feuerwehr Rodenbach. „Jetzt müssen wir uns ganz schnell darum kümmern, dass der Schaden behoben wird“, so Jannik Marquart.
Schuldezernent Jannik Marquart und Schulleiterin Nicole Haselhuhn vor den durch den Brand stark beschädigten Toilettenanlagen in der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach.



