"In einer lebhaften Diskussion wurden viele aktuelle kommunalpolitische Themen gestreift, bevor zum Schluss der Veranstaltung auch noch kurz die politische Großwetterlage angesprochen wurde", so die SPD.
"Am Rodenbacher Bahnhof wird nun zunächst während der Osterferien die neue provisorische Brücke errichtet. Dies war aufgrund baulicher Schwächen und zur Vermeidung potenzieller Gefahren kurzfristig notwendig geworden. Die Unterhaltskosten, die circa 300.000 Euro pro Jahr ausmachen, trägt die Gemeinde. Darin eingeschlossen ist auch und im besonderen die Wartung der notwendigen drei Aufzüge. In einigen Jahren wird dann durch die Bahn der endgültige 4-gleisige Ausbau der Strecke erfolgen. Für die Gemeinde wichtig ist dabei die geplante barrierefreie Unterführung, durch die auch das Industriegebiet auf der anderen Seite des Gleisbetts besser angebunden wird. Der bereits vor Monaten erfolgte Hauskauf der Gemeinde in der am Bahnhof gelegenen Hainbornstrasse habe gerade in diesem Zusammenhang sehr gute Dienste geleistet", so Schejna.
Zur Baustelle in der Odenwaldstrasse/Ecke Hanauer Landstraße berichtete Schejna, dass offenbar jetzt ein Insolvenzverwalter eingesetzt sei und daher vieles dafür spreche, dass es nun auch irgendwie weiter gehe. Er werde sicherlich am Ball bleiben, wies aber auch darauf hin, dass es sich um eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit handele und der Gemeinde damit klare Grenzen gesetzt seien.
Eine Erweiterung des Mobiliätskonzepts Carlos, das heute sowohl Freigericht als auch Albstadt/Alzenau und den Bahnhof Langenselbold mit Fahrdiensten anbindet, liege vorerst auf Eis. Sowohl Erlensee als auch Langenselbold wollen laut Schejna aus unterschiedlichen Beweggründen zunächst nicht beitreten. Auf Anregung von Teilnehmern der Runde will sich Schejna jetzt darum kümmern, dass seitens Carlos künftig beide Seiten des Langenselbolder Bahnhofs angefahren werden können.
"Nachdem der Ausbau des Glasfasernetzes im vergangenen Jahr mit einem neuen Tiefbauunternehmen zügig vorangegangen war, scheint es jetzt auf Seiten von Vodafone wieder Verzögerungen zu geben, die angabegemäß mit dem Anschluss an den Frankfurter Knotenpunkt verbunden sind. Hier ist Schejna beständig als “Beschleuniger” unterwegs, nicht zuletzt auch auf Druck seiner eigenen Parteigenossen", so die SPD abschließend in der Pressemitteilung.



