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Schlüchtern: Feuer in Obdachlosenunterkunft

Schlüchtern: Feuer in Obdachlosenunterkunft

In der Obdachlosenunterkunft am Reitstück in Schlüchtern hat es am Sonntagmorgen gebrannt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Kripo ermittelt. „Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde“, sagt Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller. Das Bild, das sich ihm und dem Ersten Stadtrat Reinhold Baier am Stadtrand Schlüchterns am Sonntagmorgen bot, war erschreckend: ein Wohncontainer stand in Flammen, insgesamt vier sind dadurch unbewohnbar. 

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Drei Menschen mussten in eine Notunterkunft gebracht werden. Ordnungspolizei und Ordnungsamt haben eine städtische Liegenschaft dafür genutzt, die DRK-Ortsgruppe hat diese mit Decken, Betten, Kleidung und Hygieneartikeln ausgestattet. „Mein größter Dank gilt der Feuerwehr unter der Leitung von Werner Kress“, betont Möller, „genauso wie der DRK-Ortsgruppe, der Polizei und meinem Team von Ordnungsamt und Verwaltung.“ Der Rathauschef spricht von „tollem Teamwork. Nur dadurch wurde Schlimmeres verhindert“.

Der Alarm ging morgens um 11:17 Uhr ein. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Sie löschten den Brand zügig. Der Schaden lässt sich noch nicht beziffern, die Polizei schätzt ihn fünfstellig. Ab Montag ermittelt die Kripo zur Ursache des Brandes. Und wie geht es weiter? Möller dazu abschließend: „Einige Container waren in einem sehr schlechten Zustand. Diese wollten wir ohnehin austauschen und neue anschaffen.“ Das geschehe jetzt zügiger.

Fotos: Stadt Schlüchtern

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