Den bisherigen Erkenntnissen der Beamten zufolge war zunächst ein Sattelzug ins Rutschen geraten und hatte sich auf der rechten Spur sowie dem Standstreifen quergestellt. In der Folge bremsten sechs weitere Fahrzeuge, allesamt PKW, ab und verloren ebenfalls die Kontrolle, wobei sie beschädigt wurden. Ein 5er-BMW durchbrach dabei die Leitplanke und kam in einer Böschung zum Stehen. Ebenfalls abseits der Straße, im Graben, landete ein BMW 420i.
Insgesamt befanden sich in den sieben Fahrzeugen 17 Personen. Bei den fünf Verletzten handelte es sich um einen 51-jährigen Skoda-Fahrer sowie dessen zwei Mitfahrerinnen im Alter von 19 und 45 Jahren, eine ebenfalls 19 Jahre alte Mitfahrerin aus dem 5er-BMW sowie einen 52-jährigen Fahrer eines Ford Tourneo, der zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus kam.
Der Gesamtschaden wird vorläufig auf über 100.000 Euro geschätzt. Wegen der Abschleppung eines Teils der beteiligten Fahrzeuge war die Fahrbahn in Richtung Hanau zeitweise voll gesperrt. Der Verkehr wurde phasenweise über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 15.30 Uhr war diese Fahrbahn wieder vollständig freigegeben.
In der Gegenrichtung ereignete sich kurz nach dem ersten Unfall ein weiterer Unfall. Ein Fahrzeug des Rettungsdienstes, ein weißer Skoda, der auf der Anfahrt zu dem Unfall war, prallte in Höhe Schlüchtern-Süd in die rechte Leitplanke - mutmaßlich ebenfalls infolge der Witterungsverhältnisse. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden an seinem nicht mehr fahrbereiten und abgeschleppten Fahrzeug wird auf rund 6.000 Euro beziffert.
Fotos: Fuldamedia


