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Kindertagespflege soll wieder größeren Stellenwert bekommen

Kindertagespflege soll wieder größeren Stellenwert bekommen

Auf einstimmig angenommenen Antrag der FDP-Fraktion hin, wird der Schönecker Gemeindevorstand in Zusammenarbeit mit dem zuständigen örtlichen Jugendhilfeträger eine Neukonzeptionierung der Kindertagespflege in Schöneck erarbeiten.

Ziel ist es, der Kindertagespflege als Ergänzung zu den anderen bestehenden Betreuungsformen künftig wieder einen größeren Stellenwert in der Gemeinde zu verschaffen. Sie soll sowohl für Familien als auch für potentielles Kindertagespflegepersonal möglichst attraktiv ausgestaltet werden. Die Gemeinde Schöneck habe in der Vergangenheit im Bereich der Kindertagespflege mit dreizehn Tagesmüttern zu den führenden Kommunen im Main-Kinzig-Kreis gehört, begründete die Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Anke Pfeil, den Antrag in der Gemeindevertretung.

Inzwischen führe der Kindertagespflegebereich mit aktuell drei Tagesmüttern jedoch nur noch ein Nischendasein. Dies solle sich wieder ändern. Wie ein Blick in andere Kommunen zeige, gelänge es dort, trotz des Anstiegs der bürokratischen Anforderungen und der zu schaffenden häuslichen Voraussetzungen, das entsprechende Angebot nicht nur stabil zu halten, sondern es sogar auszubauen und durch innovative Maßnahmen seine Attraktivität zu erhöhen. Die Kindertagespflege biete nicht nur eine Alternative zur herkömmlichen Kitabetreuung, so Pfeil weiter. Sie könne zudem mit Vorteilen punkten. „Oftmals flexiblere Betreuungszeiten, eine private und häusliche Atmosphäre, kleine Gruppen und die individuelle Betreuung und Förderung durch eine feste Bezugsperson sind hier besonders hervorzuheben“, erläutert Pfeil den Vorstoß der FDP-Fraktion.

Zudem ergänze eine gut ausgebaute, qualitativ hochwertige und zuverlässige Kindertagespflege bestehende Betreuungsangebote nicht nur, sie nehme an maßgeblichen Stellen auch den Druck von der Kommune, den bestehenden Rechtsanspruch auf Betreuung durch eigene bauliche und personelle Maßnahmen umzusetzen und mache eine Gemeinde für Familien attraktiver, so Pfeil abschließend.

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