Am 24. Januar kamen über 40 Aktive im DRK-Haus zusammen, um auf das Erreichte zurückzublicken und neue Ziele für 2026 zu stecken. In seiner Begrüßung hob Heil das breite Einsatzspektrum hervor. Die Bereitschaft war nicht nur bei Sanitätswachdiensten und Blutspendeterminen in Steinau und Bad Soden-Salmünster präsent, sondern leistete auch überregionale Unterstützung. So war der Betreuungszug unter anderem bei einer Bombenentschärfung in Hanau sowie im Rahmen der Multifunktionalen Einheit (MFE) Bergwinkel gefordert.
Sozialarbeit: Mehr als nur „Erste Hilfe“
Ein zentraler Schwerpunkt des Tages war die Weiterentwicklung der sozialen Dienste. Jutta Hoffmann, Landesleiterin Wohlfahrt und Soziales, gab in einem Impulsvortrag Einblicke in dieses vielfältige Aufgabenfeld. Hintergrund: Die Wohlfahrts- und Sozialarbeit im DRK ist eines der größten Hilfssysteme Deutschlands. Sie richtet sich an Menschen in allen Lebenslagen – von der Unterstützung für Familien und Geflüchtete bis hin zur Seniorenhilfe. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und Einsamkeit entgegenzuwirken.
Dieser Leitgedanke spiegelt sich auch in der lokalen Arbeit in Steinau wider:
2024: Start des Krankenhaus-Besuchsdienstes in Schlüchtern.
2025: Eröffnung des Kleiderladens in Bad Soden-Salmünster sowie die Gründung des Haus-Besuchsdienstes.
Ausbau des Haus-Besuchsdienstes für 2026 geplant
Für das laufende Jahr hat sich der Ortsverein viel vorgenommen: Der Haus-Besuchsdienst, bei dem Ehrenamtliche ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld besuchen, um ihnen Gesellschaft zu leisten und den Alltag zu bereichern, soll massiv gestärkt werden. „Wir sehen hier einen wachsenden Bedarf und möchten unser Angebot ausbauen“, so Manfred Heil. Hierfür werden dringend weitere Mitstreiter gesucht. Eine Informationsveranstaltung dazu ist für den Februar geplant. Interessierte können sich direkt an Manfred Heil wenden.
Austausch und Gemeinschaft
Neben den fachlichen Themen kam auch das Miteinander nicht zu kurz. In Anwesenheit von Kreisverbands-Präsident Christof Hoffmann, Geschäftsstellenleiterin Monika Volz sowie Markus Hildebrand und dessen Nachfolgerin Mareike Brandt vom Blutspendedienst, klang der Tag bei einem gemeinsamen Essen aus. In lockerer Runde nutzten die Helfer die Zeit, um Erlebnisse aus den Einsätzen des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und sich über die kommenden Projekte auszutauschen.


