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Wächtersbach: Sternsinger aus Aufenau im Bundeskanzleramt

Wächtersbach: Sternsinger aus Aufenau im Bundeskanzleramt
Die Sternsingerinnen Klara, Marie, Amelie und Alisha sowie ihre Begleiterin Linda Diegelmann aus der Pfarrei „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Aufenau vertraten das Bistum Fulda in Berlin. Zum Gruppenfoto mit Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, stellten sie sich gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Foto: Bistum Fulda / Mika Väisänen, Kindermissionswerk

Seit mehreren Tagen sind im gesamten Bistum Fulda wieder Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs. Sie bringen den Segen zu den Menschen, schreiben ihn an die Haustüren und sammeln Spenden für benachteiligte und notleidende Kinder weltweit. Inhaltlicher Schwerpunkt der Aktion ist der Einsatz gegen Kinderarbeit, Beispielland ist Bangladesch.

Sternsinger aus dem Bistum Fulda zu Gast im Bundeskanzleramt und im Hessischen Landtag

Gleich zwei besondere Termine standen am Dienstag für Sternsinger aus dem Bistum Fulda auf dem Programm: Gruppen aus der Diözese vertraten das Bistum sowohl im Bundeskanzleramt in Berlin als auch im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Die Besuche würdigten das Engagement der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der 68. Aktion Dreikönigssingen, die in diesem Jahr unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht.

Sternsinger-Segen im Bundeskanzleramt in Berlin

Beim traditionellen Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt waren vier Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Wächtersbach-Aufenau (Main-Kinzig-Kreis) dabei: Alisha Victoria, Klara Diegelmann, Amelie Henkel und Marie Seipel. Sie hatten sich im Vorfeld der Aktion beworben und wurden ausgelost. Begleitet wurden sie von Linda Diegelmann.

Den Sternsingerinnen aus Aufenau wurde dabei eine besondere Ehre zuteil: Sie trugen den traditionellen Segen vor. Klara Diegelmann durfte mit ihrer Sammeldose die persönliche Spende von Kanzleramtsminister Thorsten Frei entgegennehmen, mit der ein Sternsinger-Hilfsprojekt für arbeitende Kinder in Bangladesch unterstützt wird. Alisha Victoria schrieb zum Abschluss den Segensspruch „20 * C + M + B + 26 – Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus im Jahr 2026“ an die Tür des Kanzleramts.

Bundeskanzler Friedrich Merz konnte an dem Empfang nicht teilnehmen, da er sich auf Einladung des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei einem Gipfeltreffen in Paris befand. Vertreten wurde er durch Kanzleramtsminister Frei, der den Kindern ausdrücklich für ihren Einsatz dankte: „Ganz herzlichen Dank dafür, dass Ihr diesen Dienst tut – für andere Kinder auf der Welt und für die Menschen in Euren Pfarreien.“

Sternsinger schreiben den Segen im Hessischen Landtag in Wiesbaden

Ebenfalls am Dienstag wurden Sternsinger aus den hessischen Bistümern Fulda, Mainz und Limburg im Hessischen Landtag in Wiesbaden empfangen. Landtagspräsidentin Astrid Wallmann begrüßte die Kinder und Jugendlichen, die gemeinsam den Segen an das Landtagsgebäude schrieben.

Für das Bistum Fulda war eine Gruppe aus der Fuldaer Stadtpfarrei vor Ort, begleitet von Gemeindereferent Markus Wüllner. Weitere Begleitpersonen waren Diözesanjugendseelsorger André Kulla, Carlotta Saase, ehrenamtliche Vorsitzende des BDKJ-Diözesanverbandes Fulda, sowie Philip Schinkel, Referent für politische Bildung beim BDKJ-Diözesanverband Fulda. Die Sternsinger stellten im Landtag gemeinsam verschiedene Hilfsprojekte der Aktion Dreikönigssingen vor.

Dankgottesdienst im Fuldaer Dom mit Weihbischof Diez

Ein besonderer Abschluss der diesjährigen Sternsingeraktion im Bistum Fulda ist der Dankgottesdienst am 17. Januar um 10 Uhr im Fuldaer Dom. Weihbischof und Domdechant Professor Dr. Karlheinz Diez wird den Gottesdienst zelebrieren. Unterstützt wird er von Diakon Dr. Florian Klug und Jugendpfarrer Pater André Kulla OMI.

Nach der Segnung der Dompforte ziehen alle Sternsinger gemeinsam zur Marienschule. Dort sorgen die Jugendverbände des Bistums Fulda für Spiel und Spaß, die Verpflegung übernehmen die Malteser.

Fotoausstellung zu Bangladesch in der Stadtpfarrkirche Fulda

Begleitend zur Aktion ist vom 11. bis 21. Januar in der Fuldaer Stadtpfarrkirche eine Fotoausstellung zu sehen. Sie dokumentiert das Leben von Kindern im Beispielland Bangladesch und rückt deren Rechte in den gesellschaftlichen Fokus. Die Ausstellung wird am 11. Januar um 15 Uhr eröffnet.

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Die Sternsingerinnen Klara, Marie, Amelie und Alisha sowie ihre Begleiterin Linda Diegelmann aus der Pfarrei „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Aufenau vertraten das Bistum Fulda in Berlin. Zum Gruppenfoto mit Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, stellten sie sich gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Foto: Bistum Fulda / Mika Väisänen, Kindermissionswerk

Kommentare

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Uk
4 monate vor
An alle Welt spenden, für die eigenen Kinder ist kein Geld da. Die Kirchen sollten besser die Tafel Deutschland unterstützen. In aemen Ländern ist den Eltern schon ab Geburt klar, das sie den Kindern nichts bieten können. Die Spenderländer sollten vor Ort lieber Verhütungsmethoden erklären und für die Bildung von Mädchen sorgen. Kinder kann man sehr lange bekommen,wenn man denn möchte. Das Versorgen sollte Elternsache sein.Wenn ich weiss, ich kann mir ein Kind nicht leisten,weil ich keine Bildung oder keine Zukunftsperspektive habe, dann sollte man verhüten,ganz einfach. Deutschland kann nicht alle retten. Was aber ist,wenn keiner mehr spendet? Vielleicht denken die Leute dann mal selber.Die Arbeitenden in Deutschland müssen ihre Kinder auch alleine durchbringen, deshalb ist die Geburtenrate wohl auch gesunken, dank der Abgaben und schlechter Zukunftsaussichten plus Arbeiten bis 80 Reformen....und Vollversorgte haben 5 plus Kinder, leben besser als Steuerzahler. Brauchen morgens nicht aufstehen, Kindergarten und Hort frei, Klassenfahrten werden gezahlt, Wohnung,Strom,Nebenkostenabrechnug....Deutschland geht langsam aber sicher unter. Sehr schade! Aber wohl so gewollt von den Regierenden.
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Anja Hauser
4 monate vor
Als Dankeschön erhielt jeder König einen Negerkuss.
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Uk
4 monate vor
Ich hoffe, der Bademantel ist gebügelt?
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