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„Leben für Jung und Alt in Wächtersbach“

„Leben für Jung und Alt in Wächtersbach“
Von links: Astrid Feigl, Jan Frederik Beyer, Lisa Gnadl, Andreas Weiher und Heinz Lotz. Bildnachweis: Tabea Rösch

Wächtersbach als attraktiven Wohnstandort weiter auszubauen, ist das erklärte Ziel von Bürgermeister Andreas Weiher (SPD).

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Den beiden Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl und Heinz Lotz zeigte er die aktuellen Bauprojekte der Stadt. Gemeinsam mit dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Jan Frederik Beyer und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin Astrid Feigl stellte er zunächst das innerörtliche Baugebiet in Leisenwald vor. Früher stand dort eine alte Hofreite. Die Stadt hatte das Gebäude erworben und beschlossen, dieses abzureißen um „Bauplätze mitten im Dorf, ohne Landschaftsverbrauch zu schaffen“, wie Bürgermeister Andreas Weiher erklärt. Familien können so vor Ort bleiben: „Solche Projekte zur Belebung des Ortskerns, Stärkung des ländlichen Raums und zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen sind beispielhaft“, findet Landtagsabgeordnete Gnadl. Bei der kommenden Landtagswahl 2023 fällt Wächtersbach aufgrund der Reform der Wahlkreise nun in den neuen Wahlkreis 26, indem die Sozialdemokratin antritt. Auf Wunsch der Dorfgemeinschaft könnte zudem auf dem Gelände ein Dorfladen entstehen, eine entsprechende Machbarkeitsstudie hierzu läuft aktuell.

In Waldensberg entsteht hingegen gerade eine Seniorendependance. Der Spatenstich hierfür erfolgte im vergangenen Monat. Auf dem Areal direkt angrenzend an das Dorfgemeinschaftshaus Waldensberg soll ein komplett barrierefreies, modernes Pflegeheim mit 36 Plätzen entstehen. Gerade Menschen, die auch im Alter in ihrer dörflichen Heimat bleiben wollen, nehmen das Angebot gerne wahr. Ein Pflegedienst ist direkt im Haus integriert, ebenso ein Friseur. Das hilft den Seniorinnen und Senioren, ihren Alltag selbstbestimmt gestalten zu können.

Ebenso innovativ ist der Umbau des „Alten Amtsgerichts“ in der Innenstadt Wächtersbachs: „Bobbycar trifft Rollator“ lautet hier das Motto. Das Gebäude ist seit Jahren stillgelegt und wurde von der Stadt schließlich erworben. Ursprünglich wollte man ein Ärztehaus errichten, entschied sich letztendlich aber anders und entwickelte ein modernes Konzept. Ein Haus für Jung und Alt soll nun entstehen, mit einer Betreuungseinrichtung für U3-Kinder im Erdgeschoss sowie einer Tagespflegestation für demenzerkrankte Menschen im Obergeschoss. Der generationenübergreifende Ansatz wird hierbei über das Projekt: „Soziale Integration im Quartier“ von Bund und Land gefördert.

„Wächtersbach hat gute Ideen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und investiert viel in eine gute Kinderbetreuung sowie seniorengerechtes Wohnen vor Ort. Ich bin sicher, dass Wächtersbach ein attraktiver Wohnstandort für Jung und Alt bleiben wird, insbesondere, wenn die örtlichen Kommunalpolitikerinnen und -politiker mit Bürgermeister Andreas Weiher so vorausschauend planen“, erklärt Landtagsabgeordnete Gnadl abschließend.

Lisa Gnadl bedankte sich bei dem Landtagskollegen Heinz Lotz, dessen Wahlkreis nach der Reform der Wahlkreise Wächtersbach nicht mehr umfasst, dem Bürgermeister der Stadt und den Vertreterinnen und Vertreter der SPD Wächtersbach für den spannenden Einblick in die aktuellen Bauprojekte der Stadt. Sie wird auch künftig in Kontakt bleiben und wünscht für die Bauvorhaben der Stadt Wächtersbach gutes Gelingen.

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Von links: Astrid Feigl, Jan Frederik Beyer, Lisa Gnadl, Andreas Weiher und Heinz Lotz. Bildnachweis: Tabea Rösch

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