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Festival „Ulmich om Braand“: Metal, Matsch und maximale Gänsehaut

Festival „Ulmich om Braand“: Metal, Matsch und maximale Gänsehaut
Gänsehautmoment beim UOB 2026: Headliner Dirkschneider bedankt sich nach seinem Auftritt bei den Fans im restlos gefüllten Festivalzelt. Quelle: UOB

Zwei Tage Ausnahmezustand in Ulmbach: Rund 2000 Metalheads haben am 12. und 13. Juni beim sechsten „Ulmich om Braand“ gefeiert und sich selbst von Regen und Matsch nicht bremsen lassen. Es war Festivalfeeling pur, das das UOB 2026 so nah an Wacken heranrücken ließ wie nie zuvor. Schon von weitem kündigte ein riesiger roter Ballon mit UOB‑Logo an, dass hier groß aufgefahren wird.

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„Wenn du von der Bühne blickst und überall nur glückliche Gesichter siehst, weißt du, warum wir das machen“, sagt Matthias Flach aus dem Vorstandsteam. „Aus einer spontanen Idee ist ein Festival geworden, bei dem 2000 Menschen mit uns abgehen – das ist schon ziemlich verrückt!“

Musikalisch setzte das UOB in diesem Jahr neue Maßstäbe: Mit Dirkschneider und Victory standen zwei echte Szene‑Größen als Headliner auf der Bühne, flankiert von Acts wie Mike Gerhold, Hotwire, V.E.R.S.U.S, Journeye, Black Jack, Sirens Curse, Skull & Crossbones, Stepfather Fred, Maschinist, Godsnake, Living Theory und natürlich der UOB‑Hausband DYKES.

Schon im Vorfeld deutete sich an, dass die sechste Ausgabe eine besondere werden würde: Der Vorverkauf lief so stark, dass kurz vor Festivalstart nur noch rund 100 Tickets übrig waren, und das Festival schließlich erstmals ausverkauft war. Für das Team ein Segen und ein Zeichen dafür, wie sehr das Publikum dem Festival vertraut. Auch überregional sorgt das UOB für Aufmerksamkeit: Erstmals wurde es im Metal Hammer als Geheimtipp für den Festivalsommer genannt, ein Ritterschlag für das ehrenamtliche Team.

Das Gelände „om Braand“ bleibt das Herzstück des Festivals: kurze Wege, Camping direkt nebenan, ein Zelt als zentraler Spielort und eine Atmosphäre, die trotz wachsender Professionalität familiär bleibt. In diesem Jahr stieß das Zelt erstmals an seine Grenzen, obwohl der hintere Bereich geöffnet wurde. Eine große Videowall sorgte dafür, dass auch draußen beste Sicht herrschte. Parallel entwickelte sich die zweite Bühne, die „Rohbau‑Stage“, vom Nebenprojekt zur vollwertigen Ergänzung.

Dass das Festival funktioniert, liegt nicht nur am Booking, sondern vor allem an den vielen Menschen, die es tragen. Offiziell besteht das Orgateam aus 17 Vereinsmitgliedern – tatsächlich stemmen Freunde, Ulmbacher Vereine, Nachbarn und Unterstützende das gesamte Wochenende. Vom Frühstücksservice über Parkeinweisung, Bonkasse und Deko bis zur Technik: überall Ehrenamt, überall Herzblut.

Das achtköpfige Vorstandsteam mit Matthias Flach, Dirk Müller, Dirk Leibold, Tatjana Pappert, Oliver Pappert, Christian Jakel und Angela Eckhardt hat für das Festival 2027 bereits zwei Bands fest verpflichtet, zwei weitere Bestätigungen werden in Kürze folgen. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, um wieder ein starkes Billing auf die Beine zu stellen. Neben Unholy Minority steht mit Rage bereits eine der prägendsten deutschen Heavy‑Metal‑Bands für 2027 fest.

Besonders stolz ist das Team darauf, dass bereits knapp 200 Tickets für 2027 im Vorverkauf verkauft wurden – ein Rekord, der selbst die Organisatoren überrascht hat.

Kaum sind die letzten Spuren beseitigt, laufen schon die ersten Ideen für 2027. Der Termin steht: Am 4. und 5. Juni wird Ulmbach erneut zum Treffpunkt der Metal‑Community. „Wir schnaufen kurz durch und schreiben dann das nächste Kapitel“, sagt Flach. „Die Messlatte liegt nach diesem Jahr definitiv höher.“ Wer dabei sein will, sollte den Vorverkaufsstart im Blick behalten – das UOB ist längst fest im Festivalkalender vieler Fans verankert. Infos und Tickets gibt es unter u‑o‑b.de/karten.

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Gänsehautmoment beim UOB 2026: Headliner Dirkschneider bedankt sich nach seinem Auftritt bei den Fans im restlos gefüllten Festivalzelt. Quelle: UOB

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Ein Teil des Vorstands von „Ulmich om Braand“ stand zwischenzeitlich mitten im Geschehen und feierte mit.

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Victory live auf der Zeissler‑Bühne: Die Hannoveraner Hardrock‑Legenden sorgten für ein energiegeladenes Set und begeisterten das Publikum mit klassischem Metal‑Sound. 

Fotos: Bensing & Reith

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