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Mutter-Kind-Chor „Ukrainische Melodie“ präsentiert Kinderoper

Mutter-Kind-Chor „Ukrainische Melodie“ präsentiert Kinderoper
Noch hat die Ziege „Koza Dereza“ (Mitte) gut meckern: Immer wieder kann sie die verschiedenen Waldtiere mit ihren Hörnern und Hufen in die Flucht schlagen. Der Mutter-Kind-Chor „Ukrainische Melodie“ konnte mit einer liebevoll inszenierten Aufführung der gleichnamigen Kinderoper das Publikum in seinen Bann ziehen. Foto: PHM

Die Kinderoper „Koza Dereza“ handelt von einer listigen Ziege, die sowohl Mensch als auch Tier kräftig hinters Licht führt, um sich ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.

Dabei widersetzt sich die Ziege nicht nur dem strengen Großvater. Auch der furchtlose Wolf, der starke Bär und der schlaue Hase können das bösartige Huftier nicht davon abhalten, sich die Hütte des armen Füchsleins unter die Hufe zu reißen. Dieses spannende und auch lustige Märchen wurde nun von dem Mutter-Kind-Chor „Ukrainische Melodie“ auf die Bühne gebracht. Komponiert von dem ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko, besticht die Kinderoper durch einen kindgerechten Aufbau mit einfachen, sich oft wiederholenden Melodien und einer sehr durchschaubaren Dramaturgie.

Der Mutter-Kind-Chor, der mittlerweile ein fester Bestandteil der Paul-Hindemith-Musikschule Hanau (PHM) ist, präsentierte das quirlige Stück mit viel Herz, Charme und Ausdruck sehr anschaulich insbesondere für die versammelte Kinderschar vor der Bühne. Auch wenn die Oper in ukrainischer Sprache vorgetragen wurde, konnte man der Handlung leicht folgen, wurde zudem für jede Szene eine kurze deutsche Einleitung vorgelesen. Besonders die Gesangsleistung der Kinder sticht durch eine lupenreine Intonation verbunden mit grandiosem Schauspiel hervor. Die Chormitglieder sorgen dabei alle selbst für die Kostüme und das Bühnenbild. Besonders hervorzuheben sind hier die liebevoll handgemachten Puppen, die die Akteurinnen und Akteure sozusagen als zweiten Körper auf ihren Bäuchen vor sich hertragen, was natürlich auch die Rollenverteilung optisch gut hervorhebt.

Am Ende hilft auch alles Meckern nicht, muss sich die zeternde und sich mit allen Hörnern wehrende Ziege „Koza Dereza“ doch den Tieren im Wald geschlagen geben. Reumütig schwört sie Besserung, will sie von nun an mit allen Tieren friedlich zusammenleben: Ende gut, alles gut. Die Mitglieder des ukrainischen Mutter-Kind-Chores unter der Leitung von Ivanna Berkuta jedenfalls wurden vom zahlreich erschienen kleinen und großen Publikum mit viel Applaus für eine mitreißende Darbietung bedacht.

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Noch hat die Ziege „Koza Dereza“ (Mitte) gut meckern: Immer wieder kann sie die verschiedenen Waldtiere mit ihren Hörnern und Hufen in die Flucht schlagen. Der Mutter-Kind-Chor „Ukrainische Melodie“ konnte mit einer liebevoll inszenierten Aufführung der gleichnamigen Kinderoper das Publikum in seinen Bann ziehen. Foto: PHM   

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