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A3: Streife rettet Lkw-Fahrer vermutlich das Leben

Zu dem schweren Auffahrunfall am Dienstagvormittag, kurz vor dem Offenbacher Kreuz, bittet die Autobahnpolizei darum, dass sich unter der Rufnummer 06183 911550 weitere Zeugen melden.

Wie bereits berichtet, war gegen 11.20 Uhr der Fahrer eines slowenischen Sattelzuges vermutlich aus Unachtsamkeit nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aus Serbien aufgefahren. Während dessen Fahrer den Unfall nach erstem Bekunden unverletzt überstand, wurde der 35-Jährige in dem völlig demolierten Fahrerhaus eingeklemmt und erlitt hierbei schwerste Verletzungen, unter anderem am linken Bein. Sein Leben dürfte er dem beherzten Eingreifen einer Streife der Autobahnpolizei Langenselbold zu verdanken haben, die als erstes an der Einsatzstelle eintraf. Einer der Beamten, der zugleich ausgebildeter Rettungssanitäter ist, leitete sofort lebenserhaltende Schritte ein, während sein Kollege den Fahrer beruhigte und begann, ihn aus dem Führerhaus zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Nach gut einer Stunde aufwändiger Bergungsarbeit der Rettungskräfte wurde der Schwerstverletzte in einem dennoch kritischen Zustand in eine Unfallklinik geflogen. Durch die Landung des Rettungshubschraubers und die Maßnahmen an der Unfallstelle musste die Fernstraße in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden.

Trotz einer Rundfunkwarnmeldung mit entsprechenden Umleitungsempfehlungen staute sich der Verkehr auf der Autobahn 3 bis zum Seligenstädter Dreieck zurück. Auch auf den umliegenden Straßen kam es zu Behinderungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 53.000 Euro.

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