Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann im August vergangenen Jahres über das Internet eine Prostituierte zu sich nach Hause bestellt und die Dienstleistung anschließend mit mehreren gefälschten 100-Euro-Scheinen bezahlt haben. Die anfängliche Vermutung, dass nach dem Auftauchen erster Blüten noch weiteres Falschgeld im Umlauf sein könnte, sollte sich bewahrheiten: Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen führten am gestrigen Mittwoch zur Vollstreckung einer richterlich angeordneten Durchsuchung in seiner Wohnung.
Dabei fanden Beamte der Kriminalpolizei 56 weitere mutmaßlich gefälschte 100-Euro-Scheine und stellten diese sicher. Woher die Scheine stammen oder ob der Tatverdächtige diese möglicherweise selbst hergestellt hat, ist derzeit noch unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und für eine erkennungsdienstliche Behandlung auf eine Polizeiwache gebracht.



