Und weiter: "Dabei stehen sie vor einer Vielzahl von Problemen: steigende Lebenshaltungskosten, ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum und gesellschaftliche Polarisierung. Vielen fehlt die Perspektive, wie sie sich in den kommenden Jahrzehnten ein Leben aufbauen sollen. „Unsere Jugend hat enormes Potenzial, das jedoch nur dann zur Entfaltung kommen kann, wenn wir sie unterstützen und ihnen Perspektiven geben. Junge Menschen dürfen nicht das Gefühl haben, allein gelassen zu werden, sondern müssen die Gewissheit haben, dass die Politik für sie arbeitet. In diesem Zusammenhang sind insbesondere drei Themenfelder entscheidend: Bildung, Wohnraum und Innovation. Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Neben dem Fokus auf akademische Laufbahnen müssen berufliche Ausbildungswege deutlich stärker gefördert werden. Das bedeutet nicht nur Investitionen in Ausbildungsprogramme, sondern auch eine gesellschaftliche Aufwertung der dualen Ausbildung. „Nicht jeder muss studieren, um erfolgreich zu sein. Gerade das Handwerk und die duale Ausbildung sind tragende Säulen unserer Wirtschaft und verdienen größere Anerkennung."
Ein weiteres Thema sei der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum: "Gerade junge Menschen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen oder noch in der Ausbildung sind, leiden unter den steigenden Mietpreisen. „Wir brauchen gezielte Wohnbauprogramme für junge Menschen. Wohnraum darf kein Luxus sein, sondern muss für alle zugänglich bleiben. Junge Menschen müssen die Chance haben, in ihrer Heimat oder an ihrem Ausbildungsort bezahlbaren Wohnraum zu finden, ohne dabei überproportional belastet zu werden. Auch der Traum vom Eigenheim darf nicht durch übertriebene Bauvorschriften in unerreichbare Ferne rücken. Innovationen sind ein weiterer Schwerpunkt. Junge Menschen sind Treiber von Fortschritt und Wandel – sei es im Bereich Klimaschutz, Digitalisierung oder sozialen Innovationen. Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die es jungen Gründerinnen und Gründern erleichtern, ihre Ideen zu verwirklichen. Hierzu gehören nicht nur finanzielle Förderprogramme, sondern auch der Abbau von Bürokratie und die Bereitstellung von Netzwerken, die den Austausch und die Zusammenarbeit erleichtern. Gleichzeitig müssen wir das politische Engagement junger Menschen stärken. Das Interesse der Jugend an der Politik ist auf einem Rekordstand, doch viele haben das Gefühl, dass ihre Anliegen in der Politik keine Berücksichtigung finden. Das darf nicht sein. Es ist die Aufgabe der Politik, junge Menschen aktiv einzubinden und ihnen echte Mitbestimmung zu ermöglichen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Stärkung der politischen Bildung an Schulen. Jugendliche müssen frühzeitig lernen, wie demokratische Prozesse funktionieren und wie sie sich aktiv einbringen können. Darüber hinaus sollten Hürden für Mitbestimmung abgebaut werden. Viele Städte und Gemeinden machen gute Erfahrungen mit Jugendparlamenten oder Jugendforen. Hier gilt es, solche Beteiligungsmöglichkeiten stärker zu fördern, damit junge Menschen ihre Anliegen direkt in politische Entscheidungsprozesse einbringen können", so Ulrich.
„Unsere Jugend zeigt immer wieder, dass sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“, betont Liam Ulrich. „Junge Menschen engagieren sich in vielerlei Hinsicht und leisten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft. Jetzt ist es an uns, ihre Energie zu unterstützen und ihre Ideen in die Gestaltung der Zukunft einfließen zu lassen. Als Direktkandidat setze ich mich dafür ein, dass junge Menschen nicht nur von der Politik sprechen, sondern aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.“


