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„Mit Rentenpaket II löst SPD zentrale Wahlversprechen ein“

„Mit Rentenpaket II löst SPD zentrale Wahlversprechen ein“

„Mit dem am Dienstag durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Plänen stellen wir die Gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest auf und vollziehen mit dem Generationenkapital einen Paradigmenwechsel. Wichtigste Punkte sind, dass das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent stabilisiert wird, die Renten weiterhin mit den Löhnen steigen und das gesetzliche Renteneintrittsalter nicht weiter angehoben wird. Damit lösen wir zentrale Wahlversprechen ein“, erläutert der Hanauer Bundestagsabgeordnete Lennard Oehl (SPD) die Pläne der Ampel-Regierung.

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Das umlagefinanzierte Rentensystem steht aktuell dank der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und einer Rekordzahl an Beschäftigen gut da. Mit dem Rentenpaket II sorgen Hubertus Heil und die Ampel-Koalition dafür, dass sich auch in Zukunft niemand Sorgen um seine Rente machen muss. „Das ist ein gutes Signal für alle zukünftigen Rentnerinnen und Rentner. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss sich im Alter auf eine sichere Rente verlassen können. Das gilt auch für junge Menschen, die jetzt ins Arbeitsleben starten. Ganz klar, Arbeit muss sich auch in der Rente auszahlen“, so Oehl.

Mit dem Rentenpaket II wird gewährleistet, dass die Renten auch weiterhin mit den Löhnen steigen und Erwerbstätige im Alter ein sicheres Auskommen haben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Stabilisierung des Rentenniveaus, bevor die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation in den Ruhestand gehen.

Mit dem Generationenkapital vollziehen wir einen Paradigmenwechsel und schaffen einen aus Steuern finanzierten Kapitalstock, der die Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung abfedern soll. Durch jährliche Zuflüsse, die jährlich um drei Prozent anwachsen, soll dieser Kapitalstock Mitte der 2030er Jahre ca. 200 Mrd. Euro umfassen. Aus den Kapitalerträgen sollen dann ab Mitte der 2030er Jahre im Durchschnitt ca. 10 Mrd. Euro jährlich an die Rentenversicherung fließen und somit den Beitragssatz stabilisieren. “Viele Länder haben den Weg – die gesetzliche Rente durch eine Kapitalkomponente zu stützen – bereits vor Jahren eingeschlagen und fahren damit erfolgreich. Deutschland geht diesen Weg nun endlich auch mit dem vorgelegten Entwurf. Ich freu mich auf die parlamentarischen Beratungen”, sagt Lennard Oehl.

Eine starke Rente braucht einen stabilen Arbeitsmarkt, erklärt der Bundestagsabgeordnete – denn Fachkräftesicherung und gute Arbeitsmarktpolitik schaffen die finanzielle Basis für eine gute Rentenpolitik. „Deshalb profitiert unser Rentensystem von stärkerer Tarifbindung, Weiterbildungsförderung, guten Arbeitsbedingungen und Unterstützung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Wandel der Arbeitswelt.“, so Lennard Oehl weiter. „Zudem können wir mit Maßnahmen aus dem Bürgergeld Langzeitarbeitslose besser auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt unterstützen.“

Plänen für eine Anhebung des Renteneintrittsalters erteilt Lennard Oehl eine klare Absage: „Für viele Menschen würde das eine Rentenkürzung bedeuten. Stattdessen müssen wir die Menschen dabei unterstützen, dass sie auch gesund und fit bis zum Rentenalter arbeiten können. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen genauso wie die Investition in Rehabilitation und Prävention. Die SPD ist der Garant dafür, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter nicht über 67 hinaus steigt. Damit löst Bundeskanzler Olaf Scholz eines seiner zentralen Wahlversprechen ein: Er ist der Kanzler für stabile Renten!“

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Kommentare

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Proximo
2 jahre vor
Ein "Wütend"-Emoji habe ich unter fast allen meiner Wortmeldungen hier auf VO. Würde der Verantwortliche mit mitteilen, was ihn an meinem Statement stört, könne ich mich mit ihm austauschen und meine Sicht der Dinge näher bringen. Aber ein solcher Austausch ist wahrscheinlich gar nicht gewollt, da ich auf der "dunklen Seite" stehe.
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Stephan
2 jahre vor
Geht mir ganz oft genauso.
Mich würde schon interessieren, mit welcher Intention jemand bei Dingen nicht zustimmen kann.

Aber ich vermute oft, dass die Personen eine der üblichen Trolle hier auf VO ist.
Es gibt hier einige Personen, die nicht im Interesse Deutschlands denken und mehr dazu übergehen, dass Deutschland in der Welt verteilt werden sollte.
Man kennt die üblichen Verdächtigen, und die entsprechenden Parteien, die das Fordern und sich auch immer wieder in der Welt "Anbieten".
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Hätteesgernschönhier
2 jahre vor
Ich vermisse im Leserbrief das Wort AKTIE. Damit will man Garantien erreichen! Ein Widerspruch in sich. Mit meinen letzten Aktien habe ich -35% erwirtschaftet. Das war für mich Geld, was ich nicht brauchte. Somit egal.
Aber eine Rentenauszahlung auf Aktien zu gründen ist genauso, wie wenn in einem klammen Privathaushalt der Ernährer sagt, ich geh mal in die Spielhalle, unser Haushaltsgeld aufstocken. WAHNSINN!!!!!
Ich kann nur hoffen, dass diese Zockerei vom eigenen Rechtssystem gebremst wird. Die spinnen.
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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
Mit meinen letzten Aktien habe ich -35% erwirtschaftet.
Du hast es richtigerweise ja schon "erwirtschaften" genannt.
Mach einfach 35% Sondervermögen draus, das hört sich besser an, und es ist kein - (Minus) in der Bezeichnung.

Somit denkt jeder, du hast gut mit Aktien gehandelt.
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Hätteesgernschönhier
2 jahre vor
P.S. Eine stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen fände ich da hilfreicher.
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Chris
2 jahre vor
Ach, die SPD hat's gemacht. Stimmt, in dieser Schrott-Ampel macht jeder, was er will.

Der Schritt ist schon jahrzehnte lang nötig. Und es kann nur der erste Schritt gewesen sein (Besteuerung Kinderloser). Weitere auch sehr unbequeme Schritte müssen zügig folgen. Sonst löst sich unser Sozialstaat in Wohlgefallen auf.
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P.G.
2 jahre vor
Warum müssen Kinderlose extra besteuert werden?
Manche können keine Kinder kriegen,andere wollen keine Kinder.Diese Bürger bezahlen dann ja sowieso schon mehr Steuern!Das ist ja wohl diskriminierend,oder?
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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
"...wird es mit mir/uns nicht geben"
Und kurze Zeit später kommt es doch.
Egal, was oder worum es geht.

Kann man das noch glauben?
Und hinterher heißt es, wir mussten es so machen, weil {vorgeschobener Grund}
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Proximo
2 jahre vor
Korrekt. Ich erinnere nur an unseren aktuellen Kanzler uns seine Sicht auf die Dinge was die Mehrwertsteuer im Gastrogewerbe betrifft.
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Stephan
2 jahre vor
Wie am Sonnenbrand Emoji erkennen kannst, gibt es hier schon 1 Person, die den Spuk noch glaubt.

Ich weiß ja nicht, wie lange man sich noch Märchen erzählen lassen muss, bevor man realisiert, dass man belogen wird.
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