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Wie die über 60-Jährigen digitaler werden sollen

Wie die über 60-Jährigen digitaler werden sollen
Mitglieder SPD AG 60 Plus im UB Main-Kinzig auf der Sitzung vom 15. Mai 2025.

"Ein Smartphone haben mittlerweile die meisten älteren Menschen – doch nutzen sie damit auch Online-Banking oder lesen Nachrichten? Viele nicht", so die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus in einer Pressemitteilung.

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Und weiter: "Smartphones sind im Alltag mittlerweile der absolute Standard - und auch in höheren Altersgruppen weit verbreitet. Doch nicht alle wissen sie richtig zu nutzen: In Deutschland sind rund 25 Millionen Menschen über 60 Jahre alt, Tendenz steigend. Dreiviertel davon nutzen ein Smartphone, aber nur jeder Zweite ist online. Die Zahlen sind alarmierend, besonders weil diese Gruppe der Älteren immer stärker von Prozessen des alltäglichen Lebens und der Daseinsfürsorge ausgeschlossen sind, von der Fahrkarte, der Arztterminabstimmung über die Energieversorgung bis zum Online-Banking."

Aus diesem Grund hatte die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus zu einer Präsentation über „Lust auf Smartphones & Co.““ ins Café „Zum Hexenturm“ in Gelnhausen eingeladen. Referent war Erhard Hartmann, der dieses Projekt in der Gemeinde Linsengericht leitet. Das Projekt zielt darauf ab, den Zugang zu den digitalen Möglichkeiten zu erleichtern, Ängste abzubauen und Sicherheit im Umgang mit den Geräten zu erlangen.

Die Arbeitsgemeinschaft 60 Plus fordert das Parlament des Main-Kinzig-Kreises auf, sich bei der Hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, dass der bevölkerungsreichste Landkreis Hessens mit über 400.000 Einwohnerinnen und Einwohnern einen eigenen „Di@-Lotzen-Stützpunkt‘ erhält – damit das Projekt flächendeckend im gesamten Kreisgebiet wirken kann.

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Mitglieder SPD AG 60 Plus im UB Main-Kinzig auf der Sitzung vom 15. Mai 2025.

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Kommentare

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Peter
1 jahr vor
Es gibt nicht den Ü60 Jährigen oder die Ü60 Jährige! Manche Ü60 Jährige nutzen das Smartphone sehr viel und wissen auch sehr gut damit umzugehen, andere sagen einfach nur dass sie den Quatsch nicht brauchen. Man muss es als Senior*in auch nutzen wollen, sonst nutzt das alles nichts.
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A.S.
1 jahr vor
Online Banking und Co.

Fähigkeiten Ü60!
Sehr löblich ist das Vorhaben, den Menschen Ü60, am Leben teilhaben zu lassen.
Man selbst erkennt mit zunehmenden Alter das die eine oder andere Fähigkeit nachlässt. Gehör, Augenlicht, Motorik und vor allem die Kraft.
Bislang konnte man z.B. im Bankenwesen als älterer Mensch auf die Hilfe des Bankmitarbeiters am Tresen rechnen.
Nun, neuzeitliche "Optimierungen" lassen den Service immer mehr vermissen. Ebenso das Zwischenmenschliche im Alltag.
Viele gerade ältere Menschen vermissen das Gefühl verstanden und unterstützt zu werden.
Mit zunehmendem Alter ist ein ganz besonderer Aspekt nicht zu leugnen, das Vergessen.
Einst, auch noch im Alter angeeignete Fähigkeiten, gehen verloren. Wie oft hört man das kann ich nicht mehr!
Es ist nicht das Problem das man etwas nicht richtig erklärt bekommt, vielmehr ist es sich diese Fähigkeiten zu erhalten und die nehmen nun mal mit zunehmendem Alter ab.
Viele zum Beispiel, digitalisierte Vorgänge, lassen sich auch durch intensivste Schulung nicht kompensieren, beziehungsweise erhalten.
Auch junge Menschen werden mit zunehmendem Alter merken das gewisse Fähigkeiten einfach verloren gehen, man kommt irgendwann an den Punkt wo man vom öffentlichen Leben abbiegt.
Es ist nicht das vernachlässigte Training der Fähigkeiten sondern viel mehr das Vergessen all der Zusammenhänge um am digitalisierten Leben teilnehmen zu können.
Da ist eine helfende Hand um einiges wichtiger als die digitalisierte Schulung.
Der eine oder andere wird das auch noch zu spüren bekommen.
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