"Ein kleines Mädchen und ein mutiger Passant, der den Angreifer stoppen wollte, sind tot, weitere Verletzt und viele Augenzeugen traumatisiert. Geliebte Menschen so zu verlieren, muss unerträglich sein. Mein Beileid gilt den Angehörigen. Aschaffenburg ist kein Einzelfall, auch die Angriffe in Mannheim, Solingen und Magdeburg folgen einem ähnlichen Muster. Es handelt sich um Täter, die hier aufgrund von Krieg und Verfolgung vermeintlich „Schutz“ gesucht haben und unsere Gastfreundschaft und diesen Schutz ausgenutzt haben, um schwerste Straftaten zu begehen. Der Täter aus Aschaffenburg, so viel ist bekannt, ist mehrfach durch Gewaltdelikte aufgefallen und hätte nicht mehr hier sein dürfen. Die Befugnisse unserer Sicherheitsbehörden für Rückführungen sind im letzten Jahr nochmals erweitert, das Ausreisegewahrsam deutlich verlängert worden. Zum wiederholten Male ist es den zuständigen Behörden aber nicht gelungen, dieses geltende Recht umzusetzen. Wir können es uns nicht weiter erlauben, dass unser Rechtsstaat wie ein zahnloser Tiger wirkt", so Oehl.
Und weiter: "Man kann sich jetzt einfach hinstellen und weitere Rechtsverschärfungen fordern, aber dies wird solche Taten nicht verhindern, wenn nicht mal das bereits geltende Recht durch die zuständigen Behörden konsequent durchgesetzt wird.Die Fehler liegen in der Zusammenarbeit der zuständigen Behörden, Informationen werden nicht richtig weitergegeben, Fristen nicht eingehalten und am Ende hat diese Inkonsequenz im schlimmsten Falle tödliche Folgen für unschuldige Menschen. Dieses Versagen muss konsequent aufgearbeitet und dann abgestellt werden. Das ist der Staat den Opfern und ihren angehörigen auf allen Ebenen schuldig."



Mist, jetzt habe ich doch den Kommentar unter den falschen Bericht gesetzt . Oh mann, vor lauter Heuchelei kann das schon mal passieren.